Archiv für den Tag: 14. Januar 2018

SNOOKER: Bundesligateam 3:5 und 6:2 gegen Meister Stuttgart

Das Erstligateam der TSG Heilbronn musste am Wochenende gleich beide Saisonspiele gegen den amtierenden deutschen Meister BC Stuttgart absolvieren.

Am Samstag stand zunächst der Hinrundenabschluss in Stuttgart an. Und dass die Landeshauptstädter uns nicht mehr unterschätzen würden konnte man daran ablesen, dass sie alles aufboten, was ihr Kader hergibt. Zuvorderst den eigens aus England eingeflogenen Robbie James, der in den letzten beiden Jahren von 51 Saisonpartien eine einzige abgeben musste und dadurch maßgeblich für den Titelgewinn in der letzten Saison verantwortlich zeichnete. Daneben der österreichische Staatsmeister Andreas Ploner, sowie Umut Dikme und Kevin Malz. Aber auch unser Team konnte mit Patrick Einsle, Soner Sari, Ismail Türker und Richard Wienold in Bestbesetzung antreten. Dennoch kamen wir früh ins Hintertreffen, nachdem Sari (gegen Dikme), Wienold (gegen Ploner) und Türker (gegen James) jeweils 0:3 verloren. Lediglich Einsle konnte die 1. Runde (3:1 gegen Malz) erfolgreich gestalten. Nach der Pause keimte Hoffnung auf, nachdem Soner Sari (gegen Ploner) und Richard Wienold (gegen Dikme) jeweils 3:1 gewinnen konnten. Als dann jedoch Ismail Türker auch gegen Kevin Malz das Nachsehen hatte, war nur noch ein Unentschieden möglich. Und Patrick Einsle war kurz davor den notwendigen Sieg gegen Robbie James beizusteuern, als er im Decider auf die Farben nur noch grün lochen musste. Doch er scheiterte und der Engländer räumte den Tisch zum 3:2 ab, wodurch die knappe 3:5-Niederlage besiegelt war.

Richard Wienold

Richard Wienold

Am Sonntag kam es dann beim Rückrundenauftakt zur Revanche auf den Tischen im Billardzentrum am Pfühlpark. Und unser bis in die Zehenspitzen motiviertes Team setzte gleich ein Zeichen der Stärke. Zwar unterlag Ismail Türker gegen Robbie James mit 1:3, jedoch setzten sich Einsle (gegen Ploner) und Sari (gegen Malz) durch. Und als dann der deutsche Meister Richard Wienold ein 0:2 gegen Dikme nervenstark  in ein 3:2 verwandelte, lagen wir zur Halbzeit 3:1 in Front. So waren nach der Pause nur noch zwei Partiesiege zum Mannschaftserfolg erforderlich und Patrick und Soner lieferten diese im Gleichschritt (jeweils 3:0) ab. Damit stand es frühzeitig 5:1 und die Niederlage von Ismail gegen Umut Dikme war zu verschmerzen. Den letzten Glanzpunkt setzte dann Richard, der Robbie James mit 3:2 die erste Saisonniederlage beibrachte. Am Ende ein hochverdientes 6:2 gegen den amtierenden deutschen Meister BC Stuttgart.

Partien 7. + 8. SpieltagTabelle nach 8. Spieltag

Dass man aufgrund des Doppelsieges von Koblenz gegen Ilmenau die Tabellenführung (bei Punktegleichheit wegen des schlechteren Partieverhältnisses) wieder abgeben musste war zu verschmerzen, zumal die Mayener noch in Heilbronn und auch in Stuttgart antreten müssen.

Nestoridis und Sari gewinnen Dreikönigsturnier 2018

Das Dreikönigsturniers 2018 fand gleich zwei Sieger: Germanos Nestoridis und Soner Sari standen nach neun Runden punktgleich vor allen anderen.

Soner Sari und Germanos Nestoridis

Soner Sari und Germanos Nestoridis

Bei neuem Modus starteten 18 Teilnehmer in das traditionelle Dreiband- und Snooker-Turnier. Insgesamt musste jeder Spieler sechs Snooker- und drei Dreibandpartien bestreiten. Lediglich das wann und gegen wen war vom Zufall abhängig.

Am Ende setzten sich die beiden Spieler durch, die neben ihrer Hauptdisziplin Snooker auch eine Affinität zum Spiel ohne Löcher mitbrachten. Germanos und Soner gewannen erwartungsgemäß alle ihre Snookerpartien und unterlagen jeweils nur einmal im Dreiband.

Dreikönigsturnier 2018 Endstand

Die begehrte Turniertrophäe “The Last Pipe” mussten sich in diesem Jahr gleich drei Spieler teilen: Leonardo Chacon, Michael Dirnberger und Vanhy Trang.

Michael Dirnberger, Leonardo Chacon und Vanhy Trang

Michael Dirnberger, Leonardo Chacon und Vanhy Trang

Am Ende war jedoch nicht die erzielte Platzierung, sondern die Zahl der Maultaschen entscheidend, die jeder Spieler beim Abschlussessen ergattern konnte. Daher gebührt der größte Dank auch dieses Jahr wieder Andrea und Katharina Dirnberger.