1. Mannschaft Snooker

1. Bundesliga Saison 2017/2018

Aufstellung

Patrick Einsle

Soner Sari

Richard Wienold

Ismail Türker

 

zur aktuellen BUNDESLIGA-Tabelle geht es hier

 

 

SNOOKER: TSG wird Bundesliga Vizemeister

Das Snookerteam der TSG Heilbronn hat die erste Saison in der 1. Bundesliga mit der Vizemeisterschaft abgeschlossen. Zum Saisonende gab es in der bedeutungslosen Auswärtspartie, in der die Heilbronner ohne ihre Nummer 1 Patrick Einsle antraten, noch eine knappe 3:5-Niederlage gegen den 1. DSC Hannover.

“Am Ende sind wir mehr als zufrieden mit unserem Abschneiden und gehen erhobenen Hauptes in die Sommerpause, auch wenn der Meistertitel zum Greifen nahe war,” sagte Teamkapitän Pedro Chacon. Die Meisterschaft holte sich der letztjährige Vizemeister vom 1. SC Mayen-Koblenz, der am letzten Spielwochenende beide Heimspiele für sich entscheiden konnte und damit bereits am Samstag alles klar machte. Mit ihren beiden belgischen Legionären und dem derzeit einzigen deutschen Profi auf der World Snooker Tour, Lukas Kleckers waren die Rheinland-Pfälzer eine Macht und holten verdient den Titel.

Die TSG konnte sich aber als erstligatauglicher Titelaspirant präsentieren, der den Kampf um die Krone lange offen hielt. “Sicher fiel die Entscheidung auch in den direkten Duellen mit Koblenz, die wir beide abgeben mussten.” Aber nach der Saison ist vor der Saison meinte Chacon in einer Abschlussbewertung und die Vorbereitungen für die Spielzeit 2018 / 2019 laufen bereits auf Hochtouren.

Partien 13. + 14. SpieltagTabelle nach 14. Spieltag

SNOOKER: TSG vergibt Meisterschaftschance

Das Snookerteam der TSG Heilbronn hat die Chance vergeben bereits in der Premierensaison, nach dem Aufstieg in die 1. Bundesliga, den Titel zu holen.
Einem 8:0 gegen Snooker Ilmenau am Samstag folgte eine unglückliche 3:5-Heimniederlage im Spitzenspiel gegen den 1. SC Mayen-Koblenz.

Dabei ließen nicht nur die aktuellen Trainingsleistungen der Heilbronner Mannen, sondern auch der Auftritt gegen den Tabellenletzten aus Ilmenau am Samstag hoffen. Dem Deutschen Meister Richard Wienold gelang mit 111 Punkten das erste Century-Break in einem offiziellen Spiel und die gesamte Mannschaft gab am Ende nur zwei Frames ab, da sechs von acht Partien mit dem optimalen Ergebnis von 3:0 gewonnen wurden. Daraus resultierte ein überzeugendes 8:0.

Richard Wienold

Richard Wienold

Umso selbstbewusster startete das Team dann am Sonntag – weiterhin als Tabellenführer – gegen den Zweiten aus Mayen. Und die mit ihren beiden belgischen Legionären angereisten Rheinland-Pfälzer bekamen dies auch gleich zu spüren. Soner Sari zeigte abermals eine Glanzleistung gegen Miro Popovic, dem er beim 3:0 keine Chance ließ und dabei den Eindruck vermittelte an diesem Wochenende keinen Frame verlieren zu können. Zwar musste Wienold seine Partie gegen den starken Belgier Kristof Vermeiren 1:3 abgeben, jedoch setzte sich Ismail Türker in einem sehr emotionalen Match gegen Kevin van Hove mit 3:2 durch. Dass jedoch die Heilbronner Nr. 1 Patrick Einsle gegen einen gut aufgelegten Junioren-Nationalspieler Nico Georgopoulos mit 2:3 den kürzeren ziehen würde war nicht vorher zu sehen.

Dennoch erschien das 2:2 zur Pause nicht als Beinbruch und die Zuversicht stieg weiter an, als Wienold dank eines weiteren Century-Breaks von 105 Punkten ein klares 3:0 gegen Popovic erzielte und die TSG mit 3:2 in Führung brachte. Als zeitgleich Türker gegen Georgopoulos 2:0 führte und die Partie Einsle gegen van Hove 1:1 stand hätten viele im Billardzentrum am Pfühlpark auf einen Sieg im Spitzenspiel und die erste deutsche Meisterschaft gewettet. Doch dann riss bei der gesamten Mannschaft der Faden. Der bis dahin souveräne Sari verlor sang und klanglos 0:3 gegen Vermeiren, der sein Programm routiniert herunter spulte und Türker lies den Youngster in Mayener Reihen gewähren und gab die folgenden drei Frames hintereinander ab. So wurde aus einem aussichtsreichen 3:2 ein 3:4-Rückstand. Zwar konnte Einsle seine Partie mit einer kämpferischen Einstellung zum 2:2 ausgleichen, geriet jedoch im Decider schnell deutlich in Rückstand. Als ihm dann gegen Ende die erforderlichen Snooker nicht gelingen wollten, ging auch diese Partie zum Endstand von 3:5 verloren.

Damit waren nicht nur die Tabellenführung, sondern auch alle realistischen Chancen auf die Meisterschaft am Horizont verschwunden. Der 1. SC Mayen-Koblenz liegt nun zwei Punkte in Front und darf, einen Heilbronner Auswärtssieg in Hannover vorausgesetzt, aus seinen beiden letzten Heimspielen gegen Essen und Aachen nur einen Punkt holen. Dies erscheint nach dem heutigen Auftritt kaum denkbar …

Partien 11. + 12. SpieltagTabelle nach 12. Spieltag

SNOOKER: Showdown in der 1. Snooker-Bundesliga

Am kommenden Wochenende trägt die 1. Snookermannschaft der TSG Heilbronn ihre letzten beiden Heimspiele der laufenden Bundesliga-Saison im “Billardzentrum am Pfühlpark” aus.

Während am Samstag um 14:00 Uhr ein klarer Sieg gegen den Tabellenletzten aus Ilmenau erwartet werden darf, kommt es am Sonntag um 11:00 Uhr zum Showdown um die Meisterschaft, wenn der Tabellenzweite aus Mayen-Koblenz anreist. Die Rheinland-Pfälzer, die bereits in der letzten Saison das Nachsehen im Titelkampf gegenüber dem Meister BC Stuttgart hatten, möchten nicht erneut mit Silber dekoriert werden. Sie werden daher mit ihrer Topmannschaft erwartet, einschließlich Lukas Kleckers, derzeit der einzige deutsche Profi auf der World Snooker Tour.

Momentan liegt die TSG zwar noch an der Tabellenspitze, einen Punkt vor Mayen, hat jedoch ein Spiel mehr, sodass man nur bei einem Heimsieg im direkten Duell die Trümpfe in der Hand behält. Das Hinspiel in der Vorrunde endete 2:6, weshalb es noch eine Scharte auszuwetzen gilt. Ob man bereits die Premierensaison mit dem Meistertitel krönen kann wird nun am Wochenende vorentschieden …

SNOOKER: TSG wieder an der Bundesliga-Tabellenspitze

Das Bundesligateam der TSG Heilbronn hat sich die Tabellenführung der 1. Snooker Bundesliga zurückerobert. Einem 7:1-Kantersieg beim Aachener Snookerclub am Samstag folgte am Sonntag ein 4:4-Unentschieden gegen die starken Gastgeber des SC 147 Essen.

In Aachen ließ man von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen wer das Spiel gewinnen würde. Zur Halbzeit stand es bereits 4:0 für Heilbronn, nachdem Ismail Türker dem starken Aachener Omar Alkojah die erste Saisonniederlage beigebracht hatte. In der zweiten Runde musste dann lediglich Patrick Einsle beim 2:3 Alkojah die Punkte überlassen, während Türker, Richard Wienold und Soner Sari ihre Partien jeweils glatt mit 3:0 gewannen.

Omar Alkojah

Omar Alkojah

Am Sonntag in Essen dann jedoch ein ganz anderes Bild. Die Gastgeber hatten am Vortag den amtierenden deutschen Meister BC Stuttgart 5:3 geschlagen und damit, bei einem Sieg gegen Heilbronn, wieder alle Chancen ins Meisterschaftsrennen einzugreifen. Entsprechend motiviert gingen sie zu Werke. Zwar konnte Einsle gegen den Belgier Steve Lambrechts in Rekordzeit 3:0 gewinnen, jedoch mussten sowohl Richard Wienold (gegen Roman Dietzel), als auch Ismail Türker (gegen Jan Eisenstein) jeweils beim Stand von 2:2 in den Decider und beide unterlagen 2:3. Nachdem auch Soner Sari gegen den Niederländer Roy Stolk unterlegen war stand es zur Halbzeit 1:3. Zwar schaffte Wienold nach der Pause mit einem 3:0 gegen Eisenstein den Anschluss, jedoch verlor Türker auch sein 2. Match erneut knapp mit 2:3. Somit war beim Stand von 2:4 nur noch ein Unentschieden möglich, dass jedoch für die Meisterschaftsentscheidung eine enorme Bedeutung haben würde. Daher waren stahlharte Nerven gefragt, als es in den Partien von Einsle gegen Stolk und Sari gegen Lambrechts jeweils 2:2 stand. Und beide zeigten sich dieser mentalen Herausforderung gewachsen, siegten jeweils 3:2 und sicherten so das 4:4-Unentschieden. Ein Punktgewinn, der gleichzeitig auch die Tabellenführung bedeutet. Doch die Entscheidung um den Titel ist noch nicht gefallen.

Partien 9. + 10. SpieltagTabelle nach 10. Spieltag

SNOOKER: Bundesligateam 3:5 und 6:2 gegen Meister Stuttgart

Das Erstligateam der TSG Heilbronn musste am Wochenende gleich beide Saisonspiele gegen den amtierenden deutschen Meister BC Stuttgart absolvieren.

Am Samstag stand zunächst der Hinrundenabschluss in Stuttgart an. Und dass die Landeshauptstädter uns nicht mehr unterschätzen würden konnte man daran ablesen, dass sie alles aufboten, was ihr Kader hergibt. Zuvorderst den eigens aus England eingeflogenen Robbie James, der in den letzten beiden Jahren von 51 Saisonpartien eine einzige abgeben musste und dadurch maßgeblich für den Titelgewinn in der letzten Saison verantwortlich zeichnete. Daneben der österreichische Staatsmeister Andreas Ploner, sowie Umut Dikme und Kevin Malz. Aber auch unser Team konnte mit Patrick Einsle, Soner Sari, Ismail Türker und Richard Wienold in Bestbesetzung antreten. Dennoch kamen wir früh ins Hintertreffen, nachdem Sari (gegen Dikme), Wienold (gegen Ploner) und Türker (gegen James) jeweils 0:3 verloren. Lediglich Einsle konnte die 1. Runde (3:1 gegen Malz) erfolgreich gestalten. Nach der Pause keimte Hoffnung auf, nachdem Soner Sari (gegen Ploner) und Richard Wienold (gegen Dikme) jeweils 3:1 gewinnen konnten. Als dann jedoch Ismail Türker auch gegen Kevin Malz das Nachsehen hatte, war nur noch ein Unentschieden möglich. Und Patrick Einsle war kurz davor den notwendigen Sieg gegen Robbie James beizusteuern, als er im Decider auf die Farben nur noch grün lochen musste. Doch er scheiterte und der Engländer räumte den Tisch zum 3:2 ab, wodurch die knappe 3:5-Niederlage besiegelt war.

Richard Wienold

Richard Wienold

Am Sonntag kam es dann beim Rückrundenauftakt zur Revanche auf den Tischen im Billardzentrum am Pfühlpark. Und unser bis in die Zehenspitzen motiviertes Team setzte gleich ein Zeichen der Stärke. Zwar unterlag Ismail Türker gegen Robbie James mit 1:3, jedoch setzten sich Einsle (gegen Ploner) und Sari (gegen Malz) durch. Und als dann der deutsche Meister Richard Wienold ein 0:2 gegen Dikme nervenstark  in ein 3:2 verwandelte, lagen wir zur Halbzeit 3:1 in Front. So waren nach der Pause nur noch zwei Partiesiege zum Mannschaftserfolg erforderlich und Patrick und Soner lieferten diese im Gleichschritt (jeweils 3:0) ab. Damit stand es frühzeitig 5:1 und die Niederlage von Ismail gegen Umut Dikme war zu verschmerzen. Den letzten Glanzpunkt setzte dann Richard, der Robbie James mit 3:2 die erste Saisonniederlage beibrachte. Am Ende ein hochverdientes 6:2 gegen den amtierenden deutschen Meister BC Stuttgart.

Partien 7. + 8. SpieltagTabelle nach 8. Spieltag

Dass man aufgrund des Doppelsieges von Koblenz gegen Ilmenau die Tabellenführung (bei Punktegleichheit wegen des schlechteren Partieverhältnisses) wieder abgeben musste war zu verschmerzen, zumal die Mayener noch in Heilbronn und auch in Stuttgart antreten müssen.

SNOOKER: TSG holt auch 2017 den Bundes-Pokal

Die TSG Heilbronn ist auch 2017 Pokalsieger und hat damit den Titel aus dem Vorjahr verteidigt. Im Finale der Bundesmannschaftsmeisterschaft in Wuppertal konnte sich das Team in der Besetzung Patrick Einsle, Soner Sari und Ismail Türker – wie auch bereits 2016 – gegen den SC 147 Essen durchsetzen.

Pokalsieger 2017v.l. Soner Sari, Ismail Türker, Patrick Einsle

Pokalsieger 2017
v.l. Soner Sari, Ismail Türker, Patrick Einsle

Diesmal war der 5:3-Erfolg, nach zwischenzeitlichem 3:3, zwar eine etwas knappere Angelegenheit. Jedoch waren auch die Vorzeichen andere, denn die Heilbronner Erfolgsmannschaft reiste nicht nur als Titelverteidiger, sondern auch als aktueller Tabellenführer der 1. Snooker-Bundesliga zum Finale der besten zwölf Mannschaften. Dort wurde sie aber den hohen Erwartungen vollauf gerecht.

Hier geht’s zum Bericht der DBU.

SNOOKER: TSG Heilbronn erobert Tabellenspitze der 1. Snooker Bundesliga

Das Snookerteam der TSG Heilbronn hat sich am 6. Spieltag der 1. Bundesliga an die Tabellenspitze gesetzt. In einer spannenden und hochklassigen Heimbegegnung gegen den 1. DSC Hannover gelang ein 5:3-Erfolg. Dabei stand die Partie bereits von vornherein unter besonderen Vorzeichen. So hatte man vor Saisonbeginn einen Dreikampf um die Meisterschaft zwischen dem Titelverteidiger BC Stuttgart, dem Vizemeister 1. SC Mayen-Koblenz und dem Aufsteiger aus Heilbronn erwartet. Als jedoch nach dem ersten Spielwochenende die Mannschaft der Snookerfabrik Berlin abmelden musste und plötzlich einer der besten deutschen Spieler, Simon Lichtenberg ohne Verein dastand, wurde dem Nationalspieler eine Sondergenehmigung zum unterjährigen Vereinswechsel erteilt, sodass er nunmehr für Hannover ans Brett gehen kann, was die Niedersachsen über Nacht  in den Kreis der Meisterschaftsaspiranten hievte. Dies stellten sie beim Samstagsspiel in Stuttgart auch gleich unter Beweis, wo ihnen ein spektakulärer 6:2-Auswärtssieg gelang. Gestärkt mit diesem Vorergebnis reisten sie dann am Sonntag in die Käthchenstadt. Und Lichtenberg demonstrierte seine Stärke auch gleich in seiner Begegnung gegen die Heilbronner Nr. 1 Patrick Einsle, dem eigentlich nur wenige Fehler unterliefen, die jedoch vom Neuhannoveraner beim glatten 3:0 gnadenlos bestraft wurden. Doch auch der frischgebackene deutsche Meister in Reihen der TSG, Richard Wienold ließ seinem Gegner Felix Frede mit ebenfalls 3:0 keine Chance. Und da auch Ismail Türker – gegen Phil Barnes – und Soner Sari – gegen Christoph Gawlytta – zwar das zwischenzeitliche 2:2 hinnehmen mussten, beide jedoch nervenstark ihre Decider zum jeweiligen 3:2 gewannen, lag die TSG zur Halbzeit 3:1 in Front.

Ismail Türker

Ismail Türker

Nach der Pause zeigte Einsle dann in einer Blitzpartie seine ganze Stärke und schoss Gawlytta in Rekordzeit 3:0 ab, sodass das Unentschieden bereits gesichert war. Zwar musste Wienold gegen Barnes nach langer Zeit wieder einmal eine Niederlage hinnehmen und konnte sich Sari gegen Lichtenberg trotz starker Leistung (Highbreak 105) beim 2:3 nicht durchsetzen, doch gelang Ismail Türker in einer hin und her wogenden Partie gegen Frede der Schlusspunkt, als er dem Niedersachsen mit einem großartigen Snooker gegen Ende des 4. Frames den Zahn zog und 3:1 siegte. “Ismails mentale Stärke hat uns heute den Sieg gebracht”, resümierte Teammanager Pedro Chacon am Ende.

Dieser 5:3-Heimerfolg und die damit verbundenen drei Punkte brachten der TSG, Dank der beiden Unentschieden des 1. SC Mayen-Koblenz in Essen und Aachen, nun die verdiente Tabellenführung.

Partien 5. + 6. SpieltagTabelle nach 6. Spieltag neu

SNOOKER: Drei Punkte aus erstem Bundesliga-Auswärtswochenende

Das Snookerteam der TSG Heilbronn musste am ersten Auswärtswochenende einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Nach vier Spieltagen steht man nun, einen Punkt hinter Meister BC Stuttgart, auf Rang zwei der Bundesligatabelle.

Zwar gelang es am Samstag gegen den Snookerclub Ilmenau einen ungefährdeten 7:1-Auswärtssieg zu landen. Dem folgte am Sonntag jedoch eine 2:6-Niederlage beim Vizemeister 1. SC Mayen-Koblenz.

Soner Sari

Soner Sari

Gegen die Thüringer Gastgeber reichte am Samstag bereits eine durchschnittliche Leistung. Teamchef Pedro Chacon konnte dabei auf Ismail Türker verzichten und brachte Antonio Benvenuto zum Einsatz, der zwar eine Partie abgeben musste, was jedoch angesichts der Überlegenheit seiner Mannschaftskameraden (4 Spiele konnten jeweils 3:0 gewonnen werden) nicht ins Gewicht viel.

Am Sonntag kam es dann zum Aufeinandertreffen mit dem Titelaspiranten Nummer 1 aus Koblenz. Die Rheinland-Pfälzer haben sich zur neuen Saison nochmals verstärkt. Dem einzigen Deutschen Snooker-Profi Lukas Kleckers, der auf der Main-Tour der Professionals jüngst durch einen Sieg gegen Weltmeister Neil Robertson (live auf Eurosport) für Furore sorgte, wurde neben dem Belgier Kevin van Hove-Speltincx mit Kristof Vermeiren noch ein weiterer belgischer Topspieler zur Seite gestellt. “An der Mosel will man den Titel mit aller Macht, nachdem man in der letzten Saison gegen Stuttgart den Kürzeren gezogen hat” war sich Chacon der Aufgabe bewusst. Obwohl nun auch Türker mit an Bord war, ging bereits die 1. Runde mit 0:4 an die Gastgeber, zumal auch die Heilbronner Nummer 1 Patrick Einsle gegen Hove-Speltincx mit 2:3 unterlag. Die 2. Runde begann dann zwar verheißungsvoll, nachdem Einsle Neuprofi Kleckers mit einem Break von 137 im 2. Frame die Grenzen aufzeigte und letztlich souverän mit 3:0 gewann. Zu diesem Zeitpunkt lagen auch Türker gegen Hove-Speltincx, Soner Sari gegen Vermeiren und Richard Wienold gegen Daniel Dück gut im Rennen. Ein Unentschieden war also möglich. Doch letztlich konnte nur Wienold seine Partie erfolgreich zu Ende bringen, während Türker und Sari jeweils 1:3 unterlagen. “Insgesamt wäre trotz der Klasse der Gastgeber mehr drin gewesen”, meinte Teamchef Chacon am Ende. “Aber die Niederlage ist letztlich kein Beinbruch”. Die Saison ist noch lang.

Partien 3. + 4. Spieltag

Tabelle nach 4. Spieltag

SNOOKER: TSG mit zwei Bundesliga-Auftaktsiegen auf Platz 2

Das Snookerteam der TSG Heilbronn ist mit zwei Siegen in die Premierensaison der 1. Snooker Bundesliga gestartet. Dem ungefährdeten 6:2-Sieg am Samstag gegen den Mitaufsteiger aus Aachen folgte im Sonntagspiel ein knappes 5:3 gegen den Deutschen Meister 2016 SC 147 Essen.

Dabei stand die Heimpartie gegen den Aachener Snookerclub zunächst unter keinem guten Stern, denn der Heilbronner Neuzugang Ismail Türker konnte aufgrund einer Autopanne nicht rechtzeitig anreisen und musste kurzfristig durch Pedro Chacon ersetzt werden. Dessen zu erwartende Niederlage gegen den Aachener Starspieler Omar Alkojah konnten jedoch seine Mannschaftskameraden Patrick Einsle, Soner Sari und Richard Wienold durch jeweils klare Siege in eine 3:1-Halbzeitführung verwandeln. Und auch in der 2. Runde standen drei Siege für Heilbronn zu Buche; lediglich Sari musste sich gegen Alkojah geschlagen geben.

Patrick Einsle

Patrick Einsle

Am Sonntag konnten die Mannen der TSG dann gegen den SC 147 Essen in Bestbesetzung mit dem amtierenden türkischen Landesmeister Ismail Türker an den Start gehen. Dies war gegen die starken Gäste auch dringend erforderlich. Zwar konnte man auch diesmal eine 3:1-Halbzeitführung herausarbeiten und der am gesamten Wochenende überzeugende Patrick Einsle, dem insgesamt zwei Century-Breaks (118, 104) gelangen, konnte mit einem schnellen Sieg auf 4:1 erhöhen. Doch dann waren starke Nerven gefragt. Zunächst hatte Wienold gegen den Essener Jan Joachim Matchball; eine leichte Schwarze auf die Ecktasche. Doch er verschoss und der Essener holte sich diesen und den folgenden Entscheidungsframe zu einem knappen 3:2. Und auch Ismail Türker lag zunächst 2:0 gegen den Belgier Jeff Jacobs in Front, ehe er unter den entsetzten Augen zahlreicher Heilbronner Snookerfans in einer dramatischen Partie noch 2:3 unterlag. Nun lag die gesamte Last auf den Schultern von Soner Sari, der gegen den Deutschen Einzelmeister 2014 Roman Dietzel zwar den 2:2-Ausgleich hinnehmen musste, dann jedoch im Decider Nervenstärke bewies und dank einer taktischen Meisterleistung 3:2 gewann und so den 5:3-Heimsieg für Heilbronn sicherte. “Mit dieser Ausbeute können wir mehr als zufrieden sein” meinte Teamkapitän Chacon am Ende. “Wir haben eindrucksvoll gezeigt, dass mit uns zu rechnen ist”. Die Tabellenspitze konnten die Kätchenstädter nur deshalb nicht erringen, da der 1. SC Mayen-Koblenz, Vizemeister der letzten Saison, mit ebenfalls zwei Auftaktsiegen, dank des besseren Frame-Verhältnisses, vorne liegt. Dies können die TSG-Spieler jedoch bereits in drei Wochen korrigieren, wenn man am Deutschen Eck zu Gast sein wird.

Tabelle nach 2. Spieltag

Partien 2. Spieltag

SNOOKER: Saison 2017/2018

Nach der Saison ist vor der Saison …

Kaum ist die Spielzeit 2016/2017 zu Ende sind die Vorbereitungen auf die kommende Saison bereits in vollem Gange. Unser Snooker-Sportwart Thomas Dechant hat für die Saison 2017/2018 erstmals sieben Mannschaften für den Spielbetrieb auf Bundes- und Landesebene gemeldet. Neben der 1. Snookermannschaft, die in der 1. Bundesliga antreten wird, wird die 2. Mannschaft in der Oberliga, die 3. Mannschaft in der Verbandsliga und werden die 4. bis 7. Mannschaft in den Landesligen Mitte und Ost an den Start gehen.

Dabei ist das Saisonziel klar:

“Wir wollen in der übernächsten Saison 2018/2019 in allen Ligen, von der 1. Bundesliga bis zur Landesliga, mit mindestens einer Mannschaft vertreten sein” sagt Sportwart Dechant. “Dazu müssen die 2. und 3. Mannschaft und zumindest eine der Landesliga-Mannschaften jeweils den Aufstieg in die nächsthöhere Klasse schaffen.”

Die hinter diesem klaren Saisonziel steckende Intention ist es allen Spielern eine ihrem Leistungsniveau entsprechende Mannschaft anbieten und insbesondere unseren talentierten Jugendspielern einen nahtlosen Aufstieg in die höheren Klassen ermöglichen zu können.

1. Mannschaft:

Die 1. Mannschaft hat in der vergangenen Saison den Titel in der 2. Bundesliga errungen und damit den erstmaligen Aufstieg in die 1. Bundesliga geschafft. Dort ist die Luft naturgemäß wesentlich dünner und kommen auch ausländische Spitzenspieler zum Einsatz. Pedro Chacon, Teamchef der 1. Mannschaft, setzt daher auf konsequente Verstärkung. Ihm ist es gelungen den Topspielern Patrick Einsle und Soner Sari zwei weitere Asse zur Seite zu stellen; den 18-jährigen, aktuellen deutschen Meister U21 Richard Wienold, der aus der 2. Bundesliga vom 1. SC Breakers Rüsselsheim nach Heilbronn wechselt und den 25-jährigen, aktuellen türkischen Landesmeister Ismail Türker vom Ligakonkurrenten SC 147 Essen. “Mit diesem Team haben wir berechtigte Ambitionen vorne mitzuspielen, auch wenn die Konkurrenz stark ist” meint Chacon.

Team:
Patrick Einsle
Soner Sari
Richard Wienold
Ismail Türker

 

2. Mannschaft:

Die 2. Mannschaft hat sich in der vergangenen Saison durch die Oberliga-Vizemeisterschaft für die Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga qualifiziert und ist dort erst in der KO-Runde am NRW-Meister Oberhausen knapp gescheitert. Der zweite Anlauf soll nun erfolgreich sein. Um dies zu schaffen ist das Team völlig neu zusammengestellt worden. Neben Pedro Chacon, der als Kapitän fungiert, kommen der 15-jährige Germanos Nestoridis, sowie Stefan Künzl und Antonio Benvenuto zum Einsatz. Ferner wechselt der 23-jährige Oberliga-Topspieler Dennis Wörthmüller vom SC Heidelberg nach Heilbronn. Obwohl die kommende Oberligasaison keine Leichte sein wird, zumal neben den starken Offenburgern und der 2. Mannschaft des BC Villingen-Schwenningen auch die Zweitbundesligaabsteiger des BV Pforzheim zu beachten sind, ist der Titelgewinn und ein erfolgreicher Aufstieg in die 2. Bundesliga das angestrebte Ziel.

Team:
Pedro Chacon (C)
Germanos Nestoridis
Stefan Künzl
Antonio Benvenuto
Dennis Wörthmüller

 

3. Mannschaft:

Die 3. Mannschaft ist innerhalb der Abteilung das Team mit den größten Titelambitionen und klarer Favorit in der kommenden Verbandsligasaison. Die Oberligaspitzenspieler und bundesligaerprobten Oktay Yildiz, Kadir Anil und Mike Bolz nehmen den 14-jährigen, aktuellen deutschen Vizemeister U17 Luis Chacon unter ihre Fittiche und haben dabei nur ein Ziel: Meisterschaft und Aufstieg in die Oberliga.

Team:
Oktay Yildiz (C)
Kadir Anil
Michael Bolz
Luis Chacon

 

4. Mannschaft:

Die 4. Mannschaft wird in der Landesliga Ost auf Titeljagd gehen. Kapitän Moritz Brauer ist zuversichtlich sich mit seinem Team um Frank Rapior und Matthias Gebhardt, dass durch Engin Dogan eine Verstärkung erfahren hat, gegen die Konkurrenz durchsetzen und den Verbandsligaaufstieg schaffen zu können.

Team:
Moritz Brauer (C)
Engin Dogan
Frank Rapior
Matthias Gebhardt

 

5. Mannschaft:

Aber auch die “neue” 5. Mannschaft, die aus den Akteuren besteht, die in der vergangenen Saison den Klassenerhalt in der Verbandsliga geschafft haben, ist ambitioniert. Kapitän Thomas Dechant will mit seinen bewährten Teamkameraden Jürgen Kühner, Siegmund Gaida, Rainer Frank und Alex Elsässer in der Landesliga Mitte angreifen und dort den Badenern den Titel wegschnappen.

Team:
Thomas Dechant (C)
Jürgen Kühner
Siegmund Gaida
Rainer Frank
Alexander Elsässer

 

6. Mannschaft:

Die 6. Mannschaft behauptet zwar vor jeder Saison völlig unambitioniert zu sein. Aber wirklich abkaufen tut man dies Kapitän Michael Dirnberger nicht, zumal seine Teamkollegen Ralph Meinert, Thomas Hörmann, Bernd Strnad und Marco Fuchs zumindest im Training nicht den Eindruck vermitteln ihre Spiele freiwillig abgeben zu wollen. Man darf gespannt sein …

Team:
Michael Dirnberger (C)
Ralph Meinert
Thomas Hörmann
Bernd Strnad
Marko Fuchs

 

7. Mannschaft:

Die 7. Mannschaft ist unsere Jugendmannschaft. Eine Wundertüte voller jugendlicher Talente, deren Leistungsstärke deshalb schwer einzuschätzen ist, weil sie sich – im Gegensatz zu ihren erwachsenen Gegnern – nicht im Jahres-, sondern im Wochenrhythmus verbessern. Kapitän Leo Chacon (12 Jahre), der vor kurzem noch mit seinem Mannschaftskameraden Ricardo Lippold (11 Jahre) für die deutsche U14-Nationalmannschaft am Start war, wird gemeinsam mit Dean Ganter (15 Jahre) und Sebastian Lippold (9 Jahre) die Landesliga Mitte aufmischen. Ob im Laufe der Saison noch weitere Jugendspieler aus der TSG-Trainingsgruppe dazu stoßen wird sich zeigen. Verstärkt wird das Team noch von Papa Raik Lippold und Tilo Kramer. Zuzutrauen ist ihnen alles …

Team:
Leonardo Chacon (C)
Ricardo Lippold
Dean Ganter
Sebastian Lippold
Raik Lippold
Tilo Kramer