SNOOKER: TSG wird Bundesliga Vizemeister

Das Snookerteam der TSG Heilbronn hat die erste Saison in der 1. Bundesliga mit der Vizemeisterschaft abgeschlossen. Zum Saisonende gab es in der bedeutungslosen Auswärtspartie, in der die Heilbronner ohne ihre Nummer 1 Patrick Einsle antraten, noch eine knappe 3:5-Niederlage gegen den 1. DSC Hannover.

„Am Ende sind wir mehr als zufrieden mit unserem Abschneiden und gehen erhobenen Hauptes in die Sommerpause, auch wenn der Meistertitel zum Greifen nahe war,“ sagte Teamkapitän Pedro Chacon. Die Meisterschaft holte sich der letztjährige Vizemeister vom 1. SC Mayen-Koblenz, der am letzten Spielwochenende beide Heimspiele für sich entscheiden konnte und damit bereits am Samstag alles klar machte. Mit ihren beiden belgischen Legionären und dem derzeit einzigen deutschen Profi auf der World Snooker Tour, Lukas Kleckers waren die Rheinland-Pfälzer eine Macht und holten verdient den Titel.

Die TSG konnte sich aber als erstligatauglicher Titelaspirant präsentieren, der den Kampf um die Krone lange offen hielt. „Sicher fiel die Entscheidung auch in den direkten Duellen mit Koblenz, die wir beide abgeben mussten.“ Aber nach der Saison ist vor der Saison meinte Chacon in einer Abschlussbewertung und die Vorbereitungen für die Spielzeit 2018 / 2019 laufen bereits auf Hochtouren.

Partien 13. + 14. SpieltagTabelle nach 14. Spieltag

SNOOKER: Richard Wienold gewinnt Bronze

Der amtierende Deutsche Meister der Herren und Junioren (U21) des Jahres 2017 Richard Wienold von der TSG Heilbronn hat bei den Deutschen Jugend Meisterschaften 2018 in Bad Wildungen die Bronzemedaille gewonnen und damit seinen Medaillensatz um weiteres Edelmetall erweitert.

v.l. Kevin Schiller, Umut Dikme, Richard Wienold, Nico Georgopoulos

v.l. Kevin Schiller, Umut Dikme, Richard Wienold, Nicolas Georgopoulos

Im Wettbewerb der Junioren U21 gewann er seine Vorrundengruppe mit drei Siegen und konnte auch das Viertelfinale gegen Daniel Sciborski (BC SB Horst-Emscher) erfolgreich gestalten. Allerdings war hierfür eine enorme Kraftanstrengung von Nöten. Zunächst musste er einen 0:2-Framerückstand aufholen und lag dann im Decider 12:65 zurück, als er mit einer großartigen 59er-Clearance doch noch das Halbfinale erreichte.

Richard Wienold

Richard Wienold

Auch dort erkämpfte er gegen Kevin Schiller (1. PBC Sankt Augustin) erneut ein 2:2, schaffte es diesmal jedoch nicht den Decider für sich zu entscheiden. Dennoch ist das gewonnene Bronze seine dritte Medaille innerhalb von 12 Monaten; eine herausragende Leistung.

Den Titel holte sich Umut Dikme vom BC Stuttgart, der im Halbfinale mit einem Break von 124 den Glanzpunkt des Wettbewerbs setzte. Glückwunsch an den sympathischen Stuttgarter!!!

 

SNOOKER: Germanos Nestoridis Deutscher Meister 2018

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Germanos Nestoridis heißt der neue Deutsche Meister der Snooker-Jugend.

Germanos Nestoridis

Germanos Nestoridis

Der 15-jährige Schüler von der TSG Heilbronn sicherte sich den U17-Titel mit einer sensationellen Turnierleistung. Selten dürfte es einen Deutschen Meister gegeben haben, der während des gesamten Turniers nicht einen einzigen Frame abgab. Bereits in der Vorrunde dominierte er das Feld und ging mit vier Siegen ohne Frameverlust als 1. der Setzliste in die Finalrunde. Dort schlug er dann im Viertelfinale Marec Stachly (1. SC Limbach-Oberfrohna) ebenso zu Null, wie auch im Halbfinale David Tuchlinski (Aachener Snookerclub) und im Finale Felix Kirsten (SC Neustadt/Sachsen). Dabei überzeugte er nicht nur durch sein Spiel mit teils großartigen Bällen, sondern vor allem durch seine mentale Stärke. Auch in kritischen Situationen präsentierte er sich absolut fokussiert und zeigte während des gesamten Turniers keinerlei Schwäche.

Finale

Finale

v.l. David Tuchlinski, Fabian Haken, Felix Kirsten, Germanos Nestoridis

v.l. David Tuchlinski, Fabian Haken, Felix Kirsten, Germanos Nestoridis

Aber auch die anderen Heilbronner Starter zeigten hervorragende Leistungen. Insgesamt hatten sich gleich vier Spieler der TSG für die DJM 2018 im Snooker qualifiziert; ein Novum in der Geschichte der Jugendmeisterschaften.

Der Deutsche Vizemeister 2017 Luis Chacon gewann ebenfalls mit vier Siegen seine Vorrundengruppe und ging als Setzlisten-Dritter in die Finalrunde. Dort traf er auf den späteren Vizemeister Felix Kirsten, den er 2017 im Halbfinale besiegt hatte. In einer nervenaufreibenden Partie hatte er beim Stand von 1:1 die Siegchance, ließ diese jedoch aus. Ein Fluke auf Grün mit Stellung auf Braun brachte dann die Endscheidung für den Sachsen, der die Gunst der Stunde nutzte und den Tisch abräumte. Am Ende Platz 5 für Luis.

Sein 13-jähriger Bruder Leonardo Chacon zog mit drei überzeugenden Siegen als bester Gruppenzweiter in die Finalrunde ein und traf im Viertelfinale auf David Tuchlinski, der bis dahin auch einen guten Eindruck hinterlassen hatte und dies – zum Leidwesen des Heilbronners – bestätigen konnte. Dennoch ist Platz 6 bei der ersten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft für Leo ein großer Erfolg!

Leonardo Chacon

Leonardo Chacon

Der jüngste Starter im Feld kam ebenfalls von der TSG. Der erst 12-jährige Ricardo Lippold konnte mit einem tollen 2:0-Sieg gegen Elija Kupilas (1.SC Breakers Rüsselsheim) überzeugen und belegte in seiner Vorrundengruppe einen guten 4. Platz, der ihm für die Zukunft Auftrieb geben wird.

links Ricardo Lippold

links Ricardo Lippold

Die Deutsche Billard-Jugendmeisterschaft wird auch in diesem Jahr vom 3. noch bis zum 7. April 2018 im hessischen Kurort Bad Wildungen ausgetragen. Die ENSE-Halle, in der normalerweise die Erstligamannschaft der Bad Wildungen Vipers ihre Heimspiele in der Handballbundesliga der Frauen austrägt, ist für eine Woche das Mekka des deutschen Billardsports. Über 300 Jugendliche ermitteln in verschiedenen Disziplinen ihre Meister. Für die TSG Heilbronn wird im Snooker Juniorenbereich (U21) ab heute der amtierende Deutsche Meister Richard Wienold an den Start gehen, der zuletzt auch noch Deutscher Meister der Herren geworden war. Das Finale findet am Samstag um 13:30 Uhr statt.

Zum Bericht der DBU geht es hier.
Zu den Ergebnissen geht es hier.
Video-Impressionen gibt es hier.

DREIBAND: Ismail Inal Vereinsmeister 2018

Ismail Inal heißt der Dreiband-Vereinsmeister 2018. Nachdem er bereits die Vorrunde klar dominierte, konnte er sich auch im Finalturnier der besten 6 Spieler mit einem Turnier-GD von 0,922 durchsetzen.

Ismail Inal

Ismail Inal

Das Finale wurde im Modus Jeder gegen Jeden über zwei Tage ausgetragen. Dabei konnten alle qualifizierten Spieler ihre bisher im Ligaspielbetrieb gezeigten Leistungen steigern. Inal setzte auch mit zwei Partien in 31 und 35 Aufnahmen die Turnierglanzlichter. In der letzten Runde traf er dann in einer Art „Finale“ auf den bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Frank Haberzettl, der gegen Vanhy Trang eine 11er-Serie erzielt hatte. In einem kampfbetonten Finale lag Inal lange zurück, ehe er sich in der Schlussphase mit 40:37 den Titel sicherte.

GLÜCKWUNSCH an den verdienten neuen Vereinsmeister!!!

Finale Endergebnis

SNOOKER: TSG vergibt Meisterschaftschance

Das Snookerteam der TSG Heilbronn hat die Chance vergeben bereits in der Premierensaison, nach dem Aufstieg in die 1. Bundesliga, den Titel zu holen.
Einem 8:0 gegen Snooker Ilmenau am Samstag folgte eine unglückliche 3:5-Heimniederlage im Spitzenspiel gegen den 1. SC Mayen-Koblenz.

Dabei ließen nicht nur die aktuellen Trainingsleistungen der Heilbronner Mannen, sondern auch der Auftritt gegen den Tabellenletzten aus Ilmenau am Samstag hoffen. Dem Deutschen Meister Richard Wienold gelang mit 111 Punkten das erste Century-Break in einem offiziellen Spiel und die gesamte Mannschaft gab am Ende nur zwei Frames ab, da sechs von acht Partien mit dem optimalen Ergebnis von 3:0 gewonnen wurden. Daraus resultierte ein überzeugendes 8:0.

Richard Wienold

Richard Wienold

Umso selbstbewusster startete das Team dann am Sonntag – weiterhin als Tabellenführer – gegen den Zweiten aus Mayen. Und die mit ihren beiden belgischen Legionären angereisten Rheinland-Pfälzer bekamen dies auch gleich zu spüren. Soner Sari zeigte abermals eine Glanzleistung gegen Miro Popovic, dem er beim 3:0 keine Chance ließ und dabei den Eindruck vermittelte an diesem Wochenende keinen Frame verlieren zu können. Zwar musste Wienold seine Partie gegen den starken Belgier Kristof Vermeiren 1:3 abgeben, jedoch setzte sich Ismail Türker in einem sehr emotionalen Match gegen Kevin van Hove mit 3:2 durch. Dass jedoch die Heilbronner Nr. 1 Patrick Einsle gegen einen gut aufgelegten Junioren-Nationalspieler Nico Georgopoulos mit 2:3 den kürzeren ziehen würde war nicht vorher zu sehen.

Dennoch erschien das 2:2 zur Pause nicht als Beinbruch und die Zuversicht stieg weiter an, als Wienold dank eines weiteren Century-Breaks von 105 Punkten ein klares 3:0 gegen Popovic erzielte und die TSG mit 3:2 in Führung brachte. Als zeitgleich Türker gegen Georgopoulos 2:0 führte und die Partie Einsle gegen van Hove 1:1 stand hätten viele im Billardzentrum am Pfühlpark auf einen Sieg im Spitzenspiel und die erste deutsche Meisterschaft gewettet. Doch dann riss bei der gesamten Mannschaft der Faden. Der bis dahin souveräne Sari verlor sang und klanglos 0:3 gegen Vermeiren, der sein Programm routiniert herunter spulte und Türker lies den Youngster in Mayener Reihen gewähren und gab die folgenden drei Frames hintereinander ab. So wurde aus einem aussichtsreichen 3:2 ein 3:4-Rückstand. Zwar konnte Einsle seine Partie mit einer kämpferischen Einstellung zum 2:2 ausgleichen, geriet jedoch im Decider schnell deutlich in Rückstand. Als ihm dann gegen Ende die erforderlichen Snooker nicht gelingen wollten, ging auch diese Partie zum Endstand von 3:5 verloren.

Damit waren nicht nur die Tabellenführung, sondern auch alle realistischen Chancen auf die Meisterschaft am Horizont verschwunden. Der 1. SC Mayen-Koblenz liegt nun zwei Punkte in Front und darf, einen Heilbronner Auswärtssieg in Hannover vorausgesetzt, aus seinen beiden letzten Heimspielen gegen Essen und Aachen nur einen Punkt holen. Dies erscheint nach dem heutigen Auftritt kaum denkbar …

Partien 11. + 12. SpieltagTabelle nach 12. Spieltag

SNOOKER: Showdown in der 1. Snooker-Bundesliga

Am kommenden Wochenende trägt die 1. Snookermannschaft der TSG Heilbronn ihre letzten beiden Heimspiele der laufenden Bundesliga-Saison im „Billardzentrum am Pfühlpark“ aus.

Während am Samstag um 14:00 Uhr ein klarer Sieg gegen den Tabellenletzten aus Ilmenau erwartet werden darf, kommt es am Sonntag um 11:00 Uhr zum Showdown um die Meisterschaft, wenn der Tabellenzweite aus Mayen-Koblenz anreist. Die Rheinland-Pfälzer, die bereits in der letzten Saison das Nachsehen im Titelkampf gegenüber dem Meister BC Stuttgart hatten, möchten nicht erneut mit Silber dekoriert werden. Sie werden daher mit ihrer Topmannschaft erwartet, einschließlich Lukas Kleckers, derzeit der einzige deutsche Profi auf der World Snooker Tour.

Momentan liegt die TSG zwar noch an der Tabellenspitze, einen Punkt vor Mayen, hat jedoch ein Spiel mehr, sodass man nur bei einem Heimsieg im direkten Duell die Trümpfe in der Hand behält. Das Hinspiel in der Vorrunde endete 2:6, weshalb es noch eine Scharte auszuwetzen gilt. Ob man bereits die Premierensaison mit dem Meistertitel krönen kann wird nun am Wochenende vorentschieden …

SNOOKER: TSG wieder an der Bundesliga-Tabellenspitze

Das Bundesligateam der TSG Heilbronn hat sich die Tabellenführung der 1. Snooker Bundesliga zurückerobert. Einem 7:1-Kantersieg beim Aachener Snookerclub am Samstag folgte am Sonntag ein 4:4-Unentschieden gegen die starken Gastgeber des SC 147 Essen.

In Aachen ließ man von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen wer das Spiel gewinnen würde. Zur Halbzeit stand es bereits 4:0 für Heilbronn, nachdem Ismail Türker dem starken Aachener Omar Alkojah die erste Saisonniederlage beigebracht hatte. In der zweiten Runde musste dann lediglich Patrick Einsle beim 2:3 Alkojah die Punkte überlassen, während Türker, Richard Wienold und Soner Sari ihre Partien jeweils glatt mit 3:0 gewannen.

Omar Alkojah

Omar Alkojah

Am Sonntag in Essen dann jedoch ein ganz anderes Bild. Die Gastgeber hatten am Vortag den amtierenden deutschen Meister BC Stuttgart 5:3 geschlagen und damit, bei einem Sieg gegen Heilbronn, wieder alle Chancen ins Meisterschaftsrennen einzugreifen. Entsprechend motiviert gingen sie zu Werke. Zwar konnte Einsle gegen den Belgier Steve Lambrechts in Rekordzeit 3:0 gewinnen, jedoch mussten sowohl Richard Wienold (gegen Roman Dietzel), als auch Ismail Türker (gegen Jan Eisenstein) jeweils beim Stand von 2:2 in den Decider und beide unterlagen 2:3. Nachdem auch Soner Sari gegen den Niederländer Roy Stolk unterlegen war stand es zur Halbzeit 1:3. Zwar schaffte Wienold nach der Pause mit einem 3:0 gegen Eisenstein den Anschluss, jedoch verlor Türker auch sein 2. Match erneut knapp mit 2:3. Somit war beim Stand von 2:4 nur noch ein Unentschieden möglich, dass jedoch für die Meisterschaftsentscheidung eine enorme Bedeutung haben würde. Daher waren stahlharte Nerven gefragt, als es in den Partien von Einsle gegen Stolk und Sari gegen Lambrechts jeweils 2:2 stand. Und beide zeigten sich dieser mentalen Herausforderung gewachsen, siegten jeweils 3:2 und sicherten so das 4:4-Unentschieden. Ein Punktgewinn, der gleichzeitig auch die Tabellenführung bedeutet. Doch die Entscheidung um den Titel ist noch nicht gefallen.

Partien 9. + 10. SpieltagTabelle nach 10. Spieltag

SNOOKER: Germanos Nestoridis mit gutem EM-Auftritt

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Vom 2. bis 5. Februar 2018 fand im bulgarischen Sofia die Snooker-Europameisterschaft U18 statt. 84 Spieler aus 32 Ländern nahmen daran teil. Zu den vier deutschen Startern gehörte auch das TSG-Talent Germanos Nestoridis. Für den erst 15-jährigen baden-württembergischen Landesmeister war es die erste Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb.

v.l. Fabian Haken, Germanos Nestoridis, Daniel Sciborski, Umut Dikme

v.l. Fabian Haken, Germanos Nestoridis, Daniel Sciborski, Umut Dikme

Leider erwischte er eine sehr schwere Vorrundengruppe, in der er dem Nordiren Shea Moore und dem Kroaten Jan Jelenic unterlag. Zwar konnte er in seinem letzten Gruppenspiel gegen den Albaner Kledio Caci mit 3:0 gewinnen, jedoch reichte dies am Ende nur zu Platz 3 in der Gruppe und nicht zum Weiterkommen in die KO-Runde. Dabei hatte er gegen den starken Nordiren Moore in den Frames zwei und drei jeweils Frameball, konnte die Chancen vor großer Kulisse jedoch nicht nutzen. Dennoch hat der TSG-Jugendspieler einen starken Auftritt für Deutschland hingelegt, der ihn mit Sicherheit weiter bringen wird.

Sein Teamkamerad Umut Dikme vom BC Stuttgart konnte am Ende die Bronzemedaille erringen. Herzlichen Glückwunsch!!!

Zu den Berichten der DBU geht es hier

SNOOKER: Bundesligateam 3:5 und 6:2 gegen Meister Stuttgart

Das Erstligateam der TSG Heilbronn musste am Wochenende gleich beide Saisonspiele gegen den amtierenden deutschen Meister BC Stuttgart absolvieren.

Am Samstag stand zunächst der Hinrundenabschluss in Stuttgart an. Und dass die Landeshauptstädter uns nicht mehr unterschätzen würden konnte man daran ablesen, dass sie alles aufboten, was ihr Kader hergibt. Zuvorderst den eigens aus England eingeflogenen Robbie James, der in den letzten beiden Jahren von 51 Saisonpartien eine einzige abgeben musste und dadurch maßgeblich für den Titelgewinn in der letzten Saison verantwortlich zeichnete. Daneben der österreichische Staatsmeister Andreas Ploner, sowie Umut Dikme und Kevin Malz. Aber auch unser Team konnte mit Patrick Einsle, Soner Sari, Ismail Türker und Richard Wienold in Bestbesetzung antreten. Dennoch kamen wir früh ins Hintertreffen, nachdem Sari (gegen Dikme), Wienold (gegen Ploner) und Türker (gegen James) jeweils 0:3 verloren. Lediglich Einsle konnte die 1. Runde (3:1 gegen Malz) erfolgreich gestalten. Nach der Pause keimte Hoffnung auf, nachdem Soner Sari (gegen Ploner) und Richard Wienold (gegen Dikme) jeweils 3:1 gewinnen konnten. Als dann jedoch Ismail Türker auch gegen Kevin Malz das Nachsehen hatte, war nur noch ein Unentschieden möglich. Und Patrick Einsle war kurz davor den notwendigen Sieg gegen Robbie James beizusteuern, als er im Decider auf die Farben nur noch grün lochen musste. Doch er scheiterte und der Engländer räumte den Tisch zum 3:2 ab, wodurch die knappe 3:5-Niederlage besiegelt war.

Richard Wienold

Richard Wienold

Am Sonntag kam es dann beim Rückrundenauftakt zur Revanche auf den Tischen im Billardzentrum am Pfühlpark. Und unser bis in die Zehenspitzen motiviertes Team setzte gleich ein Zeichen der Stärke. Zwar unterlag Ismail Türker gegen Robbie James mit 1:3, jedoch setzten sich Einsle (gegen Ploner) und Sari (gegen Malz) durch. Und als dann der deutsche Meister Richard Wienold ein 0:2 gegen Dikme nervenstark  in ein 3:2 verwandelte, lagen wir zur Halbzeit 3:1 in Front. So waren nach der Pause nur noch zwei Partiesiege zum Mannschaftserfolg erforderlich und Patrick und Soner lieferten diese im Gleichschritt (jeweils 3:0) ab. Damit stand es frühzeitig 5:1 und die Niederlage von Ismail gegen Umut Dikme war zu verschmerzen. Den letzten Glanzpunkt setzte dann Richard, der Robbie James mit 3:2 die erste Saisonniederlage beibrachte. Am Ende ein hochverdientes 6:2 gegen den amtierenden deutschen Meister BC Stuttgart.

Partien 7. + 8. SpieltagTabelle nach 8. Spieltag

Dass man aufgrund des Doppelsieges von Koblenz gegen Ilmenau die Tabellenführung (bei Punktegleichheit wegen des schlechteren Partieverhältnisses) wieder abgeben musste war zu verschmerzen, zumal die Mayener noch in Heilbronn und auch in Stuttgart antreten müssen.

Nestoridis und Sari gewinnen Dreikönigsturnier 2018

Das Dreikönigsturniers 2018 fand gleich zwei Sieger: Germanos Nestoridis und Soner Sari standen nach neun Runden punktgleich vor allen anderen.

Soner Sari und Germanos Nestoridis

Soner Sari und Germanos Nestoridis

Bei neuem Modus starteten 18 Teilnehmer in das traditionelle Dreiband- und Snooker-Turnier. Insgesamt musste jeder Spieler sechs Snooker- und drei Dreibandpartien bestreiten. Lediglich das wann und gegen wen war vom Zufall abhängig.

Am Ende setzten sich die beiden Spieler durch, die neben ihrer Hauptdisziplin Snooker auch eine Affinität zum Spiel ohne Löcher mitbrachten. Germanos und Soner gewannen erwartungsgemäß alle ihre Snookerpartien und unterlagen jeweils nur einmal im Dreiband.

Dreikönigsturnier 2018 Endstand

Die begehrte Turniertrophäe „The Last Pipe“ mussten sich in diesem Jahr gleich drei Spieler teilen: Leonardo Chacon, Michael Dirnberger und Vanhy Trang.

Michael Dirnberger, Leonardo Chacon und Vanhy Trang

Michael Dirnberger, Leonardo Chacon und Vanhy Trang

Am Ende war jedoch nicht die erzielte Platzierung, sondern die Zahl der Maultaschen entscheidend, die jeder Spieler beim Abschlussessen ergattern konnte. Daher gebührt der größte Dank auch dieses Jahr wieder Andrea und Katharina Dirnberger.