Richard Wienold hat bei der 6-Reds-Weltmeisterschaft in Ulan Bator (Mongolei) die Bronzemedaille gewonnen.
Mit großartigen Leistungen hatte er sich als verlustpunktfreier Gruppensieger der Vorrunde für das Achtelfinale qualifiziert.
Dort schlug er den Iraker Ali Alijalil mit 5:3. Im Viertelfinale folgte ein 5:2 gegen den Chinesen Zhou Jinhao.

Das Halbfinale gegen den starken Inder Chawla Kamal war dann reine Nervensache.
Zunächst lag der Heilbronner mit 1:3 zurück, konnte dann jedoch drei Frames in Folge gewinnen und mit 4:3 in Führung gehen.
Der Inder zog jedoch auf 5:4 vorbei und spielte dabei ein sehenswertes 71iger-Break.
Doch Wienold fightete zurück, holte sich den zehnten Frame und erzwang damit den Decider.
Dort wogte es hin und her. Beim abschließenden Spiel auf die Farben lochte Wienold Pink und hatte Matchball, doch die Schwarze lag direkt an der kurzen Bande. Sein Lochversuch misslang und die Kugel blieb im Tascheneinlauf liegen, wo sie Kamal zum Frame- und Matchgewinn nur noch „abstauben“ musste.
Damit hat der Heilbronner auf sehr unglückliche Weise nicht nur den möglichen WM-Titel, sondern auch die Qualifikation für die World Games 2025 im chinesischen Chengdu verpasst, die eine Finalteilnahme bedeutet hätte.
Dennoch ist die Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft ein herausragender Erfolg.

Diana Stateczny schaffte es im Wettbewerb der Damen ebenfalls ins Viertelfinale, wo sie jedoch der Inderin Keerthana Pandian mit 0:4 unterlag. Dennoch ist auch der fünfte Platz ein tolles Ergebnis für die vielfache Deutsche Meisterin.

Die deutschen WM-Teilnehmer
v.l. Alexander Widau, Suphi Yalman, Richard Wienold, Diana Stateczny

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