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Snooker: TSG bleibt mit zwei Auswärtssiegen an der Spitze

Das Meisterteam der TSG Heilbronn hat ein weiteres Mal die Tabellenführung in der 1. Snooker-Bundesliga verteidigt. Gegen Lübeck und Hamburg konnte man sich jeweils klar durchsetzen.

Das von den mit Abstand meisten Reisekilometern geprägte Auswärtswochenende in die beiden Hansestädte begann an der Ostsee bei einem gut aufgelegten BC Break Lübeck. In der ersten Runde mussten sich Michael Schnabel und Ismail Türker mühen ihre Partien, in denen sie beide 1:2 zurücklagen, noch 3:2 zu gewinnen, während Richard Wienold – trotz 2:1-Führung – gegen Loris Lehmann 2:3 verlor. Nur Omar Alkojah gelang ein relativ souveräner 3:1-Sieg gegen Kevin Malz.

Nachdem sich die Heilbronner dann akklimatisiert hatten, folgte eine überzeugende 2. Runde, an deren Ende ein 7:1-Auswärtssieg stand.

Michael Schnabel

Am nächsten Tag ging es dann an der Nordsee gegen den BC Hamburg, der seinen Nationalspieler Robin Otto aufbieten konnte. Doch diesmal ließen die TSG-Spieler nichts anbrennen. Lediglich Schnabel musste in seinen beiden Partien jeweils über die volle Distanz gehen, gewann aber beide 3:2. Alle anderen Matches wurden 3:0 gewonnen. Dabei konnte insbesondere Richard Wienold gegen seinen Nationalmannschaftskameraden Otto voll überzeugen. Am Ende also ein 8:0-Sieg auf fremden Tischen.

Diese beiden Siege waren erneut enorm wichtig, da sich der Titelkonkurrent 1. SC Mayen-Koblenz keine Blöße gab und mit zwei 8:0-Heimsiegen gegen Offenburg und Rüsselsheim drei Punkte hinter der TSG in Schlagdistanz bleibt.

Zur Tabelle und den Ergebnissen geht es hier.

Januar 17th, 2022|Newsletter, Snooker|

Dreiband: Vier Punkte gegen Regensburg

In der 2. Bundesliga standen am Wochenende der Abschluss der Hinrunde und der Rückrundenauftakt auf dem Programm. Die Saison-Reisepartner trafen jeweils zweimal aufeinander. Für die 1. Dreibandmannschaft der TSG Heilbronn standen daher gleich zwei Spiele gegen den BC Regensburg an. Die Oberpfälzer hatten bislang eine herausragende Saison mit fünf Siegen aus sechs Partien gespielt und standen auf Tabellenplatz zwei, in Schlagdistanz zum Spitzenreiter BC Nied.

Die TSG hatte am Samstag zunächst Heimrecht und es gelang ein perfekter Start. Cetin Duran gewann seine Partie gegen Roman Bachmaier und Frank Haberzettl konnte sich gegen Ivan Dmitriev durchsetzen, sodass es zur Halbzeit 4:0 für Heilbronn stand. In der zweiten Runde musste sich Mehmet Yöndem trotz starker Leistung bereits nach 26 Aufnahmen einem überlegenen Tay-Dien Truong beugen, sodass der Partie an Brett 1 zwischen Ismail Inal und Herbert “Jimmy” Szivacz entscheidende Bedeutung zukam. In der 36. Aufnahme hatte der Heilbronner erstmals die Gelegenheit den 40. Punkt zu erzielen und das Match für die Gastgeber zu entscheiden. Doch er scheiterte bei diesem und den beiden folgenden Versuchen und der Österreicher in Diensten des BC Regensburg nutzte die Chance und verwandelte seinen ersten Matchball zum 40:39, was den 4:4-Endstand bedeutete.

Diese Punkteteilung war für die TSG umso bitterer, als bereits klar war, dass man am Sonntag in Regensburg auf Mehmet Yöndem würde verzichten müssen, während die Gastgeber sich mit Thomas Wagner nochmals verstärken würden.

Cetin Duran

So trat das Team die Reise nach Bayern mit gedämpften Erwartungen an, die auch gleich in der ersten Runde ihre Bestätigung fanden. Zwar konnte Frank Haberzettl gegen Thomas Wagner in einer zerfahrenen Partie auf frisch überzogenen Brettern ein glückliches Unentschieden erreichen. Jedoch musste der in die Mannschaft nachgerückte Serkan Aktas gegen Roman Bachmaier, der seine Vortagsniederlage gut weggesteckt hatte, bereits nach 37 Aufnahmen die Segel streichen.

So lag man zur Halbzeit mit 1:3 in Rückstand und sah sich mit den Vortagssiegern Truong und Szivacz konfrontiert. Doch ausgerechnet Truong kam auf eigenen Tischen zunächst überhaupt nicht ins Spiel und lag gegen Cetin Duran zur Halbzeit bereits deutlich zurück. Zwar gelang ihm mit einem Zwischenspurt doch noch der Ausgleich zum 31:31. Doch der Heilbronner konterte unmittelbar und siegte am Ende mit 40:33 in 38 Aufnahmen. So kam es erneut auf die Spitzenpartie zwischen Inal und Szivacz an, in der der Heilbronner lange Zeit einem Rückstand hinterherlaufen musste. Erst gegen Ende konnte er zum zwischenzeitlichen 36:32 vorbeiziehen. Doch der Konter des Regensburgers ließ nicht lange auf sich warten und plötzlich stand es 36:38. In dieser Situation konnte man Ismail anmerken, dass er nicht zweimal an einem Wochenende gegen denselben Gegner verlieren wollte. In der 37. Aufnahme zeigte er seine Nervenstärke und beendete die Partie mit einer starken Vierer-Serie. Nun waren alle Augen auf Szivacz gerichtet, der zwei Punkte im Nachstoß benötigte, um auch die Sonntagspartie mit 4:4 enden zu lassen. Doch diesmal versagten ihm die Nerven und er ließ gleich die Grundstellung aus, was einen unerwarteten 5:3-Auswärtssieg für die TSG Heilbronn bedeutete.

Wie knapp das Ganze war zeigt auch der Umstand, dass beide Teams am Ende den exakt gleichen Mannschafts-GD von 0,831 aufwiesen, während die Heilbronner beim Unentschieden am Vortag mit 0,894 zu 0,832 eigentlich vorne lagen.

Das Fazit des Wochenendes lautet, dass man gegen einen starken Gegner, der auch weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz liegt, mit vier Punkten ein großartiges Ergebnis erzielen konnte und dem Saisonziel Klassenerhalt deutlich näher gerückt ist.

Zur Tabelle und den Ergebnissen geht es hier.

Januar 10th, 2022|Dreiband, Newsletter|

Anil gewinnt Dreikönigsturnier 2022

Kadir Anil hat das traditionelle Dreikönigsturnier der Billardabteilung der TSG Heilbronn 2022 gewonnen. Mit knappem Vorsprung konnte er sich gegen Germanos Nestoridis und Oktay Yildiz durchsetzen, die sich den zweiten Platz teilten.

Kadir Anil – Turniersieger 2022

Der 6. Januar ist seit über 20 Jahren ein Pflichttermin für jeden Heilbronner Billardsportler. Gesucht wird der beste Allrounder, der nach neun Runden Dreiband und Snooker die meisten Punkte erzielt. Dabei muss auch manch arrivierter Bundesligaakteur erkennen, dass ihm in der jeweils “anderen” Sportart deutliche Grenzen gesetzt sind.

Ob das was wird?

Umrahmt wird das gesellige Event durch das immer gleiche kulinarische Programm: Zur Mittagszeit gibt es Weißwürste und am Abend Maultaschen. In diesem Jahr hat sich Eusevia Haberzettl um das leibliche Wohl der Turnierteilnehmer verdient gemacht.

Ratlos am Dreibandtisch

Im Jahr 2021 musste auch die Billardabteilung der Corona-Pandemie Tribut zollen und auf die Durchführung eines der Highlights des Billardjahres verzichten. Es waren sich jedoch alle einig, dass sich dies nicht wiederholen darf. Um alle Teilnehmer zu schützen, ist das Turnier mit einer verschärften Variante der 2G+-Regelung durchgeführt worden, d.h. alle Teilnehmer waren vollständig geimpft und überwiegend auch geboostert und haben sich trotzdem sämtlich vor Turnierbeginn einem Test unterzogen. So konnte der Wettbewerb in einer für alle sicheren Umgebung durchgeführt werden.

Die wichtigste Trophäe konnte sich in diesem Jahr Bernd Strnad sichern. Mit der Bestmarke von Null Punkten war er 2022 “THE LAST PIPE”.

Bernd Strnad – The Last Pipe

Januar 7th, 2022|Allgemein, Newsletter|

Kreissparkasse Heilbronn mit großzügiger Spende

Die Kreissparkasse Heilbronn hat die Billardabteilung der TSG zum Jahreswechsel mit einer großzügigen Spende bedacht. Das Geld, das vornehmlich in die Jugendarbeit investiert werden wird, stellt eine willkommene Anerkennung für das Engagement der Abteilung auch und gerade in schwierigen Coronazeiten dar.

Abteilungsleiter freuen sich: Pedro Chacon und Frank Haberzettl

Die Abteilung bedankt sich sehr herzlich!!!

Dezember 23rd, 2021|Allgemein|

Snooker: Alkojah und Wienold mit starken Leistungen beim 2. Grand Prix in Rüsselsheim

Am Wochenende 18. und 19. Dezember 2021 fand der 2. Grand Prix der German Snooker Tour statt. Bei dem in Rüsselsheim ausgetragenen Qualifikationsturnier für die Deutsche Meisterschaft waren insgesamt 58 Sportler am Start, davon acht Spieler der TSG Heilbronn.

Mit Omar Alkojah, Richard Wienold, Diana Stateczny, Soner Sari und Pedro Chacon schafften es fünf davon in die Finalrunde, wo Chacon (gegen Alkojah) und Sari gegen Manuel Ederer, den Gewinner des 1. Grand Prix, unterlagen.

Diesem musste sich eine Runde später im Achtelfinale auch Stateczny beugen; allerdings knapp mit 2:3, während Wienold, der mit 104 das Turnier-Highbreak bereits in der Gruppenphase erzielt hatte, sich mit 3:1 gegen den frischgebackenen deutschen Meister Alexander Widau durchsetzte.

Pedro Chacon

Im Viertelfinale konnte sich Richard Wienold, der am in Heilbronn ausgetragenen 1. Grand Prix, wegen der zeitgleich in Portugal stattfindenden Europameisterschaft, nicht teilnehmen konnte, dann für seine Vereinskameraden revanchieren, indem er Ederer mit 3:2 aus dem Turnier warf. Parallel spielte sich auch Omar Alkojah mit zwei glatten 3:0-Siegen ins Halbfinale.

Dort konnte er sich dann auch mit 3:1 gegen Felix Frede durchsetzen, während Wienold mit 1:3 gegen Maintour-Profi Lukas Kleckers unterlag.

Turniersieger wurde am Ende Kleckers, der das Finale gegen Alkojah für sich entscheiden konnte.

Zu den Ergebnissen geht es hier.

Dezember 20th, 2021|Newsletter, Snooker|
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