Saturday-Night-Turnierserie geht auf die Zielgerade
Die Saturday-Night-Turnierserie nähert sich ihrem finalen Event.
Die besten 16 Spieler des Jahres werden traditionell am 01.11.2026 (Allerheilgen) ihren Meister ausspielen.
Das vorletzte Qualifikationsturnier der Snooker-Serie fand am 12. September 2026 statt.
Im Finale konnte sich Oktay Yildiz gegen Engin Dogan durchsetzen.

v.l. Oktay Yildiz, Engin Dogan
Das „kleine Finale“ um Platz drei gewann Frank Rapior gegen Marko Fuchs.
Alle genannten Spieler haben sich damit weitere Punkte in der Gesamtrangliste gesichert und sind für das Finalturnier sicher qualifiziert.
Die letzte Chance zur Qualifikation wird es am 10. Oktober 2026 geben.
Da es noch einige Spieler gibt, die sich unter die besten 16 schieben können, ist Spannung angesagt.
Night-Café- und Saturday-Night-Turniere bei angenehmen Temperaturen
Die TSG ist im Sommer ein „heiß“ begehrter Turnierausrichter.
Wenn im Außenbereich Temperaturen um 40°C herrschen, ist das Billardzentrum am Pfühlpark perfekt klimatisiert.
So verwundert es nicht, dass sich auch in der Urlaubszeit einige Billardsportler zu den Events in Heilbronn einfinden.
Das Dreiband-Turnier der Night-Café-Serie wurde diesmal wieder von einem Vertreter des Gastgebers gewonnen.
Frank Haberzettl konnte sich im Finale gegen den Nürtinger Halil Seker durchsetzen und erstmals ein Event der Serie gewinnen.
Entscheidend war, dass er ab dem Viertelfinale alle Partien von vorn gestalten konnte und gegen seinen Vereinskameraden Vanhy Trang, den Stuttgarter Ilhan Simsek und seinen Finalgegner Seker zu keinem Zeitpunkt in Rückstand geriet.

v.l. Seker, Haberzettl, Simsek
Das Snooker-Turnier der Saturday-Night-Serie konnte mit Kadir Anil ebenfalls ein Heilbronner gewinnen.
Im Finale gelang ihm gegen seinen Vereinskameraden Dejan Nedic das Turnier-Highbreak von 36 Punkten.

v.l. Anil, Nedic
Dritter wurde Frank Rapior, der im Halbfinale Nedic unterlag und das „kleine Finale“ gegen Bernd Englert für sich entscheiden konnte.

v.l. Englert, Rapior
Trainingsauftakt zur neuen Bundesligasaison
Die Snookermannschaft der TSG Heilbronn ist in die Vorbereitung zur neuen Saison in der 1. Bundesliga gestartet.
Das neuformierte Team traf sich zu einem Trainingswochenende von Freitag bis Montag.
An den vier Tagen stand ein intensives Programm auf dem Plan.
Den Verantwortlichen der TSG ist es gelungen die Mannschaft um Kapitän Richard Wienold weiter zu verstärken.
Neben dem mehrfachen österreichischen Staatsmeister Florian Nüßle, der seit einem Jahr als Profi auf der World Snooker Tour unterwegs ist und die Saison 2025/2026 als Nr. 79 der Weltrangliste abschließen konnte, sind auch der Ukrainer Denys Khmelevskyi und Michael Schnabel wieder dabei.
Neu hinzugekommen ist der deutsche Jugendmeister Paul Jeroch. Der 17-Jährige ist vom Ligakonkurrenten 1. BC Selb nach Heilbronn gewechselt. Ferner wird der 19-jährige Maksim Kostov das Team in der neuen Saison verstärken.
Der Bulgare konnte 2023 die Silbermedaille bei den U-16-Europameisterchaften erringen.
Reaktiviert wurde Soner Sari, der mit der TSG den letzten Meistertitel 2022 feierte.
Zuletzt ist Thomas Ruppel aus der 2. Mannschaft nach oben aufgerückt.
Das Trainingswochenende begann gleich mit einem Paukenschlag. Florian Nüßle gelang das erste Maximum-Break von 147 Punkten, das jemals auf einem der Heilbronner Tische gespielt wurde. Die Daten wurden natürlich sofort auf der Bande des Tisches verewigt.
Und auch allen anderen zeigten ein gutes Niveau in dieser Frühphase der Saisonvorbereitung.
Als Saisonziel hat sich die Mannschaft mindestens Platz 3 gesetzt, da die Hauptkonkurrenten aus Koblenz und Oberhausen erneut mit starken Teams, gespickt mit ausländischen Profis, erwartet werden.
Nach Einschätzung von Team-Kapitän Wienold wird der Saisonauftakt bereits eine Weichenstellung bewirken.
Die TSG empfängt am 26. und 27. September mit dem SC 147 Essen und dem BC Oberhausen gleich zwei Hochkaräter im Billardzentrum am Pfühlpark.
Snooker-Mannschaftsweltmeisterschaft 2026 in China
Vom 16. bis 19. Juni 2026 findet in China die World Team Snooker Championship statt.
Die Millionen-Metropole Dongguan wird als Ausrichter die insgesamt 24 qualifizierten Mannschaften willkommen heißen.
Die DBU hat für das deutsche Team den Heilbronner Richard Wienold und den in der Bundesliga für Meister Mayen-Koblenz spielenden Berliner Simon Lichtenberg nominiert.
Dem Siegerteam winkt – neben dem Titel – ein Preisgeld von 20.000,- US-Dollar.
Wienold erneut Deutscher Meister im Snooker 6-Reds
Richard Wienold ist der Titelhattrick gelungen. Der Heilbronner setzte sich auch bei der Deutschen Meisterschaft 2026 im Snooker 6-Reds und damit nach 2022, 2024 und 2025 zum dritten Mal in Folge und insgesamt zum vierten Mal die Krone auf.
In der neu eröffneten Snooker Arena Germany in Oberhausen waren insgesamt 37 Sportler angetreten.
In der Gruppenphase gelang dem TSG-Akteur das Kunststück alle Partien ohne Frameverlust jeweils zu Null zu gewinnen. Gleiches gelang ihm dann auch im Achtelfinale gegen Dennis Rothaug vom BV Villingen-Schwenningen und im Viertelfinale gegen den Oberhausener Daniel Sciborski.
Erst im Halbfinale gegen Ammar Al-Ani musste Wienold beim 4:2 die ersten Frames abgeben.
Das Finale gegen den Dresdner Daniel Schneider war mit 5:2 ebenfalls eine klare Sache. Hier gelang dem Heilbronner mit 70 Punkten auch das höchste Breaks des Turniers.




