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Home2019-04-20T16:29:05+02:00

SNOOKER: Richard Wienold gewinnt Patricks Royal Classic Tournament 2019

Richard Wienold gewinnt das Patricks Royal Classic Tournament. Im österreichischen Rankweil holt er sich damit, nur eine Woche nach seinem Titelgewinn bei den Deutschen Jugendmeisterschaften, den nächsten Turniersieg, diesmal verbunden mit einem schönen Preisgeld.

Richard Wienold

Das Turnier war aber auch ein erneuter großer Erfolg für die TSG, die im Achtelfinale mit fünf Spielern vertreten war, die sich alle durchsetzen konnten.

Pedro Chacon – Marco Palma (Italien) 2:0
Michael Schnabel – Tom Zimmermann (Schweiz) 2:1
Soner Sari – Lukas Krenek (Tschechien) 2:1
Richard Wienold – Daniel Mily (Tschechien) 2:0
Suphi Yalman – Simone Zappi (Italien) 2:0.

So kam es im Viertelfinale unvermeidlich zu vereinsinternen Duellen, in denen sich Schnabel gegen Chacon mit 3:1 und Wienold gegen Sari mit 3:0 durchsetzen konnten. Suphi Yalman unterlag dem Österreicher Andreas Ploner.

Im Halbfinale konnten sich die verbliebenen Heilbronner dann “aus dem Weg” gehen. Schnabel gewann gegen den Schweizer Luis Vetter deutlich 3:0 und Wienold schlug Ploner knapp mit 3:2. Daraus ergab sich das “Traumendspiel” der beiden TSG-Bundesligaspieler, den amtierenden Deutschen Meistern der Herren (Schnabel) und Junioren (Wienold), in welchem Richard mit 3:1 die Oberhand behielt.

v.l. Andreas Ploner, Richard Wienold, Michael Schnabel, Luis Vetter

Die beiden Heilbronner waren auch als Team für die Europameisterschaft vom 3. bis 9. Juni 2019 in Belgrad vorgesehen. Doch ausgerechnet den derzeit in Topform agierenden Wienold hat die DBU – aus fragwürdigen Gründen – gestrichen. Es bleibt zu hoffen, dass auch Verbandsfunktionäre in der Lage sind einen offensichtlichen Fehler zu korrigieren …

Mai 11th, 2019|Newsletter, Snooker|

SNOOKER: Richard Wienold Deutscher Juniorenmeister 2019

Richard Wienold gewinnt nach seinem “goldenen Jahr” 2017, als er sowohl Deutscher Juniorenmeister, als auch Deutscher Meister der Herren wurde, zum zweiten Mal den Juniorentitel U21.

Deutscher Meister (2. v.l.)

Der 20-jährige Heilbronner Student, der für die TSG in der 1. Snooker Bundesliga spielt, kam als Gruppensieger ins Halbfinale, wo er gegen den Titelverteidiger Umut Dikme (BC Stuttgart) mit 4:2 die Oberhand behielt.

Richard Wienold

Im Finale gegen Daniel Sciborski (BC SB Horst-Emscher) geriet er dann zwar schnell mit 0:2 in Rückstand. Doch ließ er sich davon nicht beeindrucken. Zuerst der Anschluss zum 1:2 und dann ein Century-Break von exakt 100 Punkten zum Ausgleich. Zwar ging Sciborski nochmals mit 3:2 in Führung, doch auch diese konnte Wienold egalisieren. Im Decider waren dann starke Nerven gefragt, als der Horster plötzlich mit 42:0 in Führung lag. Die Reaktion von Richard fiel jedoch meisterlich aus. Mit einer 61-Clearance holte er sich unter dem tosenden Applaus der vielen Billard-Fans in der Bad Wildunger Wandelhalle den Titel.

April 27th, 2019|Newsletter, Snooker|

SNOOKER: Fabian Haken Deutscher Jugendmeister 2019

Fabian Haken ist nach 2017 zum zweiten Mal der beste deutsche Jugendspieler U18.

Siegerehrung

Eine starke Turnierleistung brachte ihm den zweiten Titel auf nationaler Ebene. Der für die TSG Heilbronn in der 2. Bundesliga spielende 16-jährige Schüler siegte sowohl in der Vorrunde, als auch im Viertelfinale jeweils zu Null. Lediglich im Halbfinale musste er beim 3:1 gegen den Bielefelder Julien Lange einen Frame abgeben. Im anschließenden Finale gelang ihm dann jedoch gegen Felix Kirsten (SC Neustadt/Sa.) wieder ein überzeugender 3:0-Sieg, der von der “gelben Wand”, den zahlreichen Mitgliedern des baden-württembergischen Teams, frenetisch gefeiert wurde. Und auch das höchste Break des Turniers ging mit 75 Punkten auf das Konto des neuen Jugendmeisters.

Fabian Haken

Aber auch die weiteren Heilbronner Starter schlugen sich achtbar.

Luis Chacon kam als Gruppenzweiter ebenfalls ins Viertelfinale, unterlag dort jedoch trotz starker Leistung gegen Kirsten.

Luis Chacon

Titelverteidiger Germanos Nestoridis gewann zwar seine Gruppe ohne Frameverlust. Im Achtelfinale um 8:30 Uhr wurde er dann jedoch von Julien Lange buchstäblich kalt erwischt und schied vorzeitig aus.

Leonardo Chacon, der mit seinen 14 Jahren eigentlich noch im U15-Wettbewerb startberechtigt gewesen wäre, nahm die U18-Herausforderung an, konnte sich jedoch in der Gruppe (noch) nicht durchsetzen.

Leonardo Chacon

Der 13-jährige Ricardo Lippold ging im Wettbewerb U15 an den Start. Dort sah er sich jedoch einer Reihe von anderen Talenten gegenüber und musste auch der ungewohnt großen Kulisse und Turnieratmosphäre Tribut zollen. Dennoch ein wichtiger Schritt in seiner weiteren Entwicklung.

Ricardo Lippold

April 27th, 2019|Newsletter, Snooker|

Deutsche Billard Jugendmeisterschaften 2019

Vom 23. bis 27. April 2019 finden – wie jedes Jahr nach Ostern – die Deutschen Billard-Jugendmeisterschaften im nordhessischen Kurort Bad Wildungen statt.

Die besten Nachwuchsspieler aus den Landesverbänden treten im Pool, Snooker, Karambol und Kegel-Billard gegeneinander an und ermitteln in insgesamt 22 Disziplinen, in unterschiedlichen Altersklassen und Geschlechtern, die neuen Deutschen Meister/innen.

Die TSG Heilbronn ist im Snookerbereich mit insgesamt sechs Sportlern am Start.

Richard Wienold (Deutscher Meister Herren 2017 und Deutscher Junioren-Meister 2017) tritt bei den Junioren U21 an.

Germanos Nestoridis (Deutscher Jugend-Meister 2018), Fabian Haken (Deutscher Jugend-Meister 2017), Luis Chacon und Leonardo Chacon gehen im Wetttbewerb Jugend U18 an den Start.

Ricardo Lippold spielt im Wettbewerb Jugend U15.

Alle TSG-Athleten haben Medaillenchancen und gehen optimal vorbereitet in die Wettbewerbe.

Neu ist der Spielort, denn erstmals werden auch die Jugendlichen ihre Titelkämpfe nicht in der Sporthalle der Ense-Schule austragen, sondern in der Wandelhalle im Bad Wildunger Kurpark, wo jedes Jahr im November die Deutschen Meisterschaften im Erwachsenenbereich stattfinden.

Wandelhalle Bad Wildungen

Los geht’s bis zum Schlusstag jeweils um 09:00 Uhr; der Eintritt ist frei.

Die Ergebnisse können zeitnah auf der offiziellen Website der Deutschen Billard-Union nachgelesen werden.

Das Billardmagazin Touch wird wie gewohnt täglich in Wort und Bild berichten.

April 18th, 2019|Allgemein, Newsletter|

DREIBAND: Abstieg aus der 2. Bundesliga

Die 1. Dreibandmannschaft der TSG Heilbronn ist in einem dramatischen Saisonfinale aus der 2. Dreiband-Bundesliga abgestiegen. Obschon die Chancen auf den Klassenerhalt dank zweier abschließender Heimspiele gut schienen, gelang es den Heilbronnern nicht den Verbleib in der Liga sportlich zu erzwingen.

Die Ausgangssituation stellte sich dabei wie folgt dar:

Die TSG stand vor Beginn des Wochenendes mit 13 Punkten als Vorletzter auf Rang 9, einem der beiden Abstiegsplätze. Auf Rang 8 mit 14 Punkten der BC München II und auf Rang 7 der CV Kassel mit 17 Punkten. Allerdings hatten die Münchner nur ein Spiel (am Sonntag) und konnten daher mit einem Sieg nur auf maximal 17 Punkte kommen.

Cetin Duran

In dieser Situation war es besonders wichtig die Samstagspartie gegen den direkten Abstiegskonkurrenten CV Kassel erfolgreich zu gestalten. Und genau dies gelang der TSG eindrucksvoll. Zur Halbzeit stand es – nach Siegen von Serkan Aktas und Frank Haberzettl – bereits 4:0 und auch die zweite Hälfte brachte Erfolge von Cetin Duran und Ismail Inal, die überdies beide – in 37 bzw. 39 Aufnahmen – über 1,0 GD spielten. Am Ende genau der 8:0-Sieg mit einem MGD von 0,850, den man sich erhofft hatte. Nun stand man mit 16 Punkten auf Rang 8; einem Nichtabstiegsplatz. Ferner waren die Voraussetzungen dafür geschaffen, im Falle eines Unentschiedens im Sonntagsspiel gegen den BC Hilden, und möglichem Punktegleichstands mit München und Kassel, dank des besseren Partieverhältnisses vor beiden zu landen.
(zur Spielstatistik geht es hier).

Zwar stand Kassel am Samstagabend immer noch auf Rang 7, hatte jedoch nun die schlechtesten Voraussetzungen, weil sie am Sonntag gegen den bereits feststehenden Zweitligameister in St. Wendel antreten mussten. Und die Saarländer demonstrierten ihre sportliche Fairness, indem sie in der für sie bedeutungslosen Partie in sehr guter Besetzung antraten, um den Wettbewerb um den Klassenerhalt nicht zu verzerren. Doch die Kasselaner zeigten, wie man in einer solchen Situation sportlich reagieren muss und erkämpften sich mit einer Klasseleistung ein Unentschieden und damit den rettenden 18. Punkt, sodass sie von München nicht mehr eingeholt werden konnten.

Was sich dagegen in der bayerischen Landeshauptstadt tat, war unwürdig.
Die bayerischen Landsleute des BC Osterhofen reisten dort mit einer B-Mannschaft an, die mit einem MGD von 0,618 die Begegnung mit 0:8 abschenkte. Somit hatte der BC München II nun 17 Punkte; einen Punkt mehr als die TSG.

Anders der BC Hilden, der am Sonntag in Heilbronn zu Gast war. Die Männer vom Niederrhein traten – sportlich fair – in Bestbesetzung an, obwohl auch für sie der Ausgang der Begegnung keine Relevanz mehr besaß. Nun wäre es an der TSG gewesen die sportliche Antwort auf die Geschehnisse in Bayern zu geben.

Und der Auftakt wirkte auch vielversprechend, nachdem Frank Haberzettl in sehr guten 42 Aufnahmen gegen Torsten Rütten gewann. Dagegen gelang es Serkan Aktas erneut nicht seine guten Trainingsergebnisse dann auf die Platte zu bringen, wenn es zählt. Er unterlag in 57 Aufnahmen, obwohl sein Gegner Tobias Schramm mit 0,702 deutlich unter seinen Möglichkeiten blieb. Aber 0,596 waren zu wenig, um ernsthaft Paroli zu bieten.

Dennoch war nichts verloren, denn es genügte ein weiterer Sieg von Ismail Inal oder Cetin Duran zum Klassenerhalt. Allerdings zeichnete sich in der Partie von Ismail gegen Thomas Wildförster schnell ab, dass der Hildener einen guten Tag erwischt hatte. Den bereits zu Beginn herausgespielten Vorsprung konnte der Heilbronner nie entscheidend verkürzen und nach 36 Aufnahmen war bereits Schluss.

So ruhten die Heilbronner Hoffnungen auf den Schultern von Cetin Duran, dessen kämpferische Einstellung nichts zu wünschen übrig ließ. Er konnte einen Rückstand aufholen und lag zeitweilig 5 Punkte in Front. Doch sein erfahrener Gegner Dieter Großjung konterte und ging nach 43 Aufnahmen über die Ziellinie. Dass Cetin wegen vergebenen Nachstoßes bei 36 Punkten stehen blieb war am Ende ohne Belang.
(zur Spielstatistik geht es hier).

Damit fehlte der TSG am Ende ein Punkt für den Klassenerhalt, der auf dem langen Weg durch die Saison sicher mancherorts möglich gewesen wäre.

Abschlusstabelle:

Spielergebnisse des letzten Spielwochenendes:

 

Nun wird man sich konsolidieren müssen, um den möglichst baldigen Wiederaufstieg zu realisieren …

 

April 9th, 2019|Dreiband, Newsletter|
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