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Dreiband: Inal Landesmeister 2022

Ismail Inal ist der neue baden-württembergische Landesmeister im Dreiband.
Die Heilbronner Nr. 1 konnte sich mit einem Turnier-GD von 1,043 gegen starke Konkurrenz durchsetzen.

Ismail Inal

Für das im Billardzentrum am Pfühlpark ausgetragenen Finalturnier waren die besten sechs Spieler aus dem Landesverband qualifiziert, die sich zuvor im Rahmen dreier Grands Prix herauskristallisiert hatten.

Die beste Einzelpartie zeigte Inal ausgerechnet in seinem Match gegen den zweiten Heilbronner Starter Cetin Duran, den er mit 30:21 in 20 Aufnahmen (GD 1,5) schlagen konnte. Duran schrammte am Ende knapp an den Medaillenrängen vorbei und wurde Vierter.

Zu den Ergebnissen geht es hier.

Mai 25th, 2022|Dreiband, Newsletter|

Snooker: 2. Mannschaft Vizemeister der 2. Bundesliga

Die 2. Snooker-Mannschaft der TSG Heilbronn hat die Saison in der 2. Bundesliga mit der Vizemeisterschaft beendet. Zum Titel fehlte am Ende nur ein winziges Pünktchen. Dennoch hat das Team um Kapitän Suphi Yalman damit einen großen Erfolg erzielt.

Doch natürlich wäre auch der Titel möglich gewesen, da man als Tabellenführer in das letzte Spielwochenende ging. Und die Samstagspartie in Köln konnte dank einer überzeugenden Mannschaftsleistung auch 5:3 gewonnen und der Zwei-Punkte-Vorsprung auf den ebenfalls siegreichen SC 147 Karlsruhe gehalten werden.

VIZEMEISTER
v.l. Jürgen Kesseler, Suphi Yalman, Diana Stateczny, Oktay Yildiz, Pedro Chacon

Doch am Sonntag in Koblenz geriet man gegen die 2. Mannschaft des 1. SC Mayen-Koblenz zur Halbzeit bereits 0:4 ins Hintertreffen, obwohl Yalman und Stateczny beide bereits 2:0 in Führung gelegen hatten, aber ihre Partien dennoch nicht gewinnen konnten. So wurde es am Ende eine 1:7-Niederlage, da lediglich Diana Stateczny in ihrer zweite Partie gegen Fadhel Karoui erfolgreich war. So zogen die Karlsruher, durch einen knappen Heimsieg gegen Aachen, noch vorbei und holten sich den Titel.

Den Aufstieg hätte man den Badenern ohnehin nicht streitig machen können, da die 2. Mannschaft der TSG nicht aufstiegsberechtigt ist, weil zwei Mannschaften eines Vereins in derselben Liga auf Bundesebene nicht erlaubt sind.

Besonders erfreulich war, dass sich Diana Stateczny am Ende mit einer Matchbilanz von 20:8 auf Platz 4 und Suphi Yalman mit 18:10 auf Platz 6 der Liga-Rangliste positionieren konnten.

Diana Stateczny

Zur Tabelle und den Ergebnissen geht es hier.

Mai 17th, 2022|Newsletter, Snooker|

TSG DEUTSCHER MEISTER 2021/2022

Das Snookerteam der TSG Heilbronn ist Deutscher Mannschaftsmeister 2021/2022.
In einem hochklassigen und an Dramatik kaum zu überbietenden Finale reichte den Heilbronner Gastgebern ein 4:4-Unentschieden gegen den 1. SC Mayen-Koblenz zur erfolgreichen Titelverteidigung.

Das mit Spannung erwartete Bundesligafinale hielt ausgerechnet für den letzten Spieltag das Aufeinandertreffen der beiden deutschen Topteams bereit. Und die zu diesem Zeitpunkt mit drei Punkten im Rückstand liegenden Koblenzer wollten ihre letzte Chance unbedingt nutzen und verstärkten ihre ohnehin schon gute Mannschaft noch um den irischen Ex-Weltmeister Ken Doherty und den englischen MainTour-Profi Nigel Bond.
Zusammen mit den beiden deutschen Lukas Kleckers und Simon Lichtenberg ergab sich somit ein ausschließlich aus Profis bestehendes Team, das in der aktuellen Weltrangliste die Plätze 75, 82, 83 und 85 belegt.
Dem setzte die TSG ihr um den Schweizer Alexander Ursenbacher (Weltrangliste Nr. 62) verstärktes Meisterteam entgegen.

Doch zunächst mussten beide Titelaspiranten am Samstag noch ihr Pflichtprogramm erfüllen.
Dies gelang den Koblenzern in Stuttgart ebenso mit einem 7:1-Erfolg, wie der TSG im Heimspiel gegen den SC 147 Essen.
Damit hatten sich die Voraussetzungen für das finale Sonntagspiel nicht geändert; der 1. SC Mayen-Koblenz brauchte einen Sieg, während der TSG ein Unentschieden reichen würde. Besonders brisant war, dass sich im Falle eines Koblenzer 5:3-Sieges die extreme Situation ergeben hätte, dass beide Mannschaften Match- und Partiepunktgleich gewesen wären und am Ende das etwas bessere Frameverhältnis zugunsten der Gäste die Saison entschieden hätte.

MEISTERTEAM
hinten von links: Soner Sari, Michael Schnabel, Richard Wienold
vorne von links: Omar Alkojah, Alexander Ursenbacher

Und die Koblenzer zeigten gleich in der ersten Runde, dass sie den Titel unbedingt mitnehmen wollten.
Zwar konnte sich Ursenbacher gegen Lichtenberg deutlich mit 3:0 durchsetzen.
Jedoch musste sich Omar Alkojah, trotz eines 91er-Breaks im ersten Frame, Kleckers ebenso mit 1:3 geschlagen geben, wie Michael Schnabel dem Engländer Bond.
Und der TSG-Kapitän Richard Wienold sah gegen Doherty beim 0:3 kein Land.
So musste man mit 1:3 in die Pause gehen.

In der zweiten Hälfte konnte sich Schnabel steigern und hatte gegen Doherty durchaus Chancen. Doch der Ex-Weltmeister zeigte seine ganze Klasse, ergriff jede sich bietende Möglichkeit und siegte letztlich 3:1.
Jetzt war den zahlreich erschienenen Heilbronner Anhängern klar, dass ein Ruck durch die Mannschaft gehen musste, um das erforderliche Unentschieden noch zu retten.
Und einmal mehr sollte es Kapitän Wienold sein, der zur Halbzeit noch seine eigene Auswechslung erwogen hatte, der sein Team nun zurückbringen sollte. Mit einer überzeugenden Leistung gelang ihm ein glattes 3:0 gegen Nigel Bond, das seine Kameraden aufhorchen ließ. Zunächst brachte Ursenbacher sein Match gegen Kleckers über die Ziellinie. Und dann konzentrierte sich die gesamte Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf Omar Alkojah, der zu diesem Zeitpunkt 1:2 gegen Simon Lichtenberg zurücklag. Als ihm dann der Frame-Ausgleich gelang wurde allen bewusst, dass der Titel in dieser Saison durch einen einzigen Frame entschieden werden würde. Und den daraus resultierenden Druck merkte man beiden Spielern an, die gleichauf in Richtung der letzten Farben spielten. In dieser Situation zeigte der Syrer seine starken Nerven und holte sich den Decider durch eine Clearance bis Pink. Wie groß die nun abfallende Last war, konnte man dem spontanen Jubel Alkojahs entnehmen, in den (fast) alle Anwesenden im Billardzentrum am Pfühlpark einstimmten.

Top-Event dank zweier Top-Teams
Koblenz und Heilbronn

Damit hat sich die TSG Heilbronn, mit einer überzeugenden Saisonleistung, zum zweiten Mal in Folge die Deutsche Meisterschaft gesichert.

Zu den Ergebnissen und der Abschluss-Tabelle geht es hier.

Mai 15th, 2022|Newsletter, Snooker|

Snooker: Bundesliga steuert auf finalen Showdown zu

Die Snooker-Bundesliga steht vor ihrem abschließenden Spielwochenende (14. + 15. Mai 2022).
Die TSG Heilbronn geht als amtierender deutscher Meister, mit drei Punkten Vorsprung auf den 1. SC Mayen-Koblenz, in das Finale.
Und das wird es in sich haben.

Die Koblenzer werden am Sonntag um 11:00 Uhr im Billardzentrum am Pfühlpark in Bestbesetzung erwartet. Sie werden ihre beiden deutschen Profis Simon Lichtenberg und Lukas Kleckers ebenso mit an Bord haben, wie ihren belgischen Legionär Kevin van Hove. Gerade für Kleckers eine echte Herausforderung, denn er wird bereits am folgenden Dienstag in Sheffield erwartet, um sich dort für die nächsten beiden Spielzeiten der World Snooker Tour zu qualifizieren. Ob auch Ex-Weltmeister Ken Doherty für Koblenz an den Start gehen wird, ist dagegen noch offen.

Aber auch die TSG wird – erstmalig in dieser Saison – mit Alexander Ursenbacher, dem in der Weltrangliste bestplazierten Spieler der Bundesliga, antreten, der durch zwei Siege über Siebenfach-Weltmeister Ronny O’Sullivan und seine Teilnahme an der WM-Endrunde 2021 im Crucible Theatre auf sich aufmerksam machte. Und auch die deutschen Einzel-Meister der Jahre 2017 und 2018, Richard Wienold und Michael Schnabel werden ebenso in das Titelrennen eingreifen, wie der syrische Topspieler in Heilbronner Diensten, Omar Alkojah.

Alexander Ursenbacher

Ein Aufeinandertreffen dieser Güteklasse hat es in der Geschichte der Snooker-Bundesliga noch nicht gegeben.

Aber zunächst müssen beide Teams am Samstag noch ihre Pflicht erfüllen.
Die Koblenzer werden beim Tabellenvierten BC Stuttgart antreten und die TSG empfängt um 14:00 Uhr den Tabellendritten SC 147 Essen. Erst danach lässt sich präzise sagen wer unter welchen Voraussetzungen am Sonntag deutscher Meister werden kann. Sollten beide Teams am Samstag gleiche Ergebnisse erzielen, liegt die TSG auch vor dem Showdown mit drei Punkten vorn, sodass bereits ein Unentschieden zur Titelverteidigung reichen würde.

Aber der TSG-Kapitän Richard Wienold lässt im Vorfeld der Spitzenbegegnung keinen Zweifel daran, dass man diese unbedingt gewinnen will.

Die TSG erwartet – insbesondere für das Highlight am Sonntag – möglichst viele Zuschauer, die unser Team unterstützen.

Der Eintritt ist frei; es besteht keine Maskenpflicht.

Mai 9th, 2022|Newsletter, Snooker|
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