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Home2019-04-20T16:29:05+02:00

SNOOKER: Michael Schnabel gewinnt 3. Grand Prix in Rüsselsheim

Michael Schnabel hat den 3. Grand Prix der laufenden Saison gewonnen.
Im Finale konnte er sich mit 3:2 gegen den Essener Sascha Breuer durchsetzen.

Michael Schnabel

Das mit 62 Teilnehmern in Rüsselsheim ausgetragene Turnier war erneut topbesetzt.

Die TSG Heilbronn war mit einem starken Team am Start:

Michael Schnabel
Richard Wienold
Omar Alkojah
Patrick Einsle
Daniel Sciborski
Fabian Haken
Diana Stateczny
Suphi Yalman
Soner Sari
Pedro Chacon
Kadir Anil
Bernd Strnad

Von den 12 TSG-Akteuren waren 10 in der Gruppenphase erfolgreich.

In der Finalrunde der letzten 32 siegten dann Schnabel, Wienold, Alkojah, Sciborski und Einsle, die nachfolgend auch das Achtelfinale erfolgreich bestreiten konnten.
Nur Sciborski unterlag im vereinsinternen Duell gegen Wienold.

Damit war das Viertelfinale zur Hälfte mit Heilbronnern besetzt.
Dort zeigte Wienold gegen Einsle beim 3:0 eine starke Leistung mit Breaks von 109 und 76. Ebenso stark war Schnabel, der den Main-Tour-Profi Simon Lichtenberg mit 3:2 schlagen konnte. Da auch Alkojah seine Partie mit 3:0 für sich entschied, war das Halbfinale fest in Heilbronner Hand; nur der Essener Sascha Breuer hatte sich mit hinein “gemogelt”. Doch genau dieser stoppte dann mit 3:1 Richard Wienold auf seinem Weg zum zweiten Grand-Prix-Titel in Folge. Im zweiten Halbfinale, dem Aufeinandertreffen der beiden TSG-Bundesligaspieler Schnabel und Alkojah, hatte dann Ersterer im Decider das bessere Ende für sich.

Und auch das Finale entschied Michael Schnabel – im 4. Decider in Folge – mit 3:2 zu seinen Gunsten.

Die Serie wird 2020 mit Turnieren in Hamburg und Hannover fortgesetzt.

Februar 17th, 2020|Newsletter, Snooker|

DREIBAND: Doppelsieg gegen Stuttgart

Die Dreibandmannschaften der TSG Heilbronn haben in der baden-württembergischen Oberliga einen Doppelsieg gelandet. In beiden Fällen hieß der Gegner BC Stuttgart.

Ismail Inal

Die 1. Mannschaft musste als Tabellenführer zum Spitzenspiel in Stuttgart gegen den punktgleichen Verfolger antreten. Beiden Mannschaften war klar, dass hier eine Meisterschaftsvorentscheidung fallen würde. Dementsprechend konzentriert ging das Heilbronner Team zu Werke, um den angestrebten sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga zu realisieren. In der ersten Runde konnte sich Serkan Aktas in 60 Aufnahmen gegen Klaus Philippi durchsetzen. Gleiches gelang Ismail Inal, der sich zwar heftiger Gegenwehr von Ronald Kugel ausgesetzt sah, die Partie jedoch bereits nach sehr guten 39 Aufnahmen beenden konnte. An Brett zwei holte Cetin Duran einen ungefährdeten Sieg in 46 Aufnahmen gegen Steffen Hofele. Lediglich am Spitzenbrett ergab sich eine hochklassige Partie zwischen der Heilbronner Nr.1 Mehmet Yöndem und dem Stuttgarter Nami Van Tran. Das spannende Kopf-an-Kopf-Rennen konnte der Heilbronner in der 38. Aufnahme zum 40:39 für sich entscheiden. Damit gelang es dem TSG-Team das deutliche 8:0 aus der Hinrunde auch auf fremden Tischen zu wiederholen und den schärfsten Titelrivalen auf Distanz zu halten.

Die 2. Mannschaft hatte es mit dem zweiten Stuttgarter Oberliga-Team zu tun und trat in Bestbesetzung an. Dies führte am Ende zu einem 6:2-Sieg und Saisonbestleistung mit MGD von 0,608. Nur Michael Siber musste sich gegen Bilal Yildirim geschlagen geben. Dagegen konnten Muharrem Gülseren, Helmut Hetsch und Vanhy Trang jeweils überzeugende Siege einfahren. Damit steht die 2. Mannschaft mit bereits drei Saisonsiegen auf einem guten 5. Platz.

Zu den Ergebnissen und der aktuellen Tabelle geht es hier.

Februar 9th, 2020|Dreiband, Newsletter|

SNOOKER: TSG verteidigt Tabellenführung

Das Snooker-Team der TSG Heilbronn hat zum Auftakt der Rückrunde die Tabellenführung in der 1. Bundesliga durch zwei Siege verteidigt.

In beiden Begegnungen hieß der Gegner BC Stuttgart, der am Samstag zunächst Heimrecht hatte. Und dass die Landeshauptstädter ihre Titelambitionen noch nicht begraben hatten, zeigte sich an ihrer Aufstellung. Neben den beiden deutschen Topspielern Umut Dikme und Kevin Malz boten sie mit dem Ukrainer Sergiy Isaienko und dem Belgier Jurian Heusdens zwei starke Legionäre auf. Das Heilbronner Team musste dagegen studienbedingt auf Daniel Sciborski verzichten, weshalb sich Kapitän Wienold entschloss erstmalig den deutschen Jugendmeister Fabian Haken einzusetzen, der zuletzt starke Turnierleistungen gezeigt hatte. Doch in Stuttgart lag noch keine Last auf seinen Schultern, denn die arrivierten TSG-Akteure zeigten sich glänzend aufgelegt. Ein bärenstarker Michael Schnabel, der sich auch von einem sehenswerten 118er-Break des Stuttgarters Dikme nicht schocken ließ, gewann ebenso beide Partien, wie auch seine Mannschaftskameraden Omar Alkojah und Richard Wienold, sodass die eine Niederlage von Haken beim 7:1 zu verschmerzen war.

Fabian Haken

Doch wer nun dachte, dass damit die Sonntagspartie am Heilbronner Pfühlpark ein Selbstläufer werden würde, sah sich getäuscht. Vielmehr zeigten sich die Stuttgarter von der Vortagsniederlage unbeeindruckt. Zwar gelang Alkojah erneut ein ungefährdeter Sieg gegen Heusdens, doch bekamen Schnabel und Wienold völlig unerwartet keinen Fuß auf den Boden. So trat ein was nicht geplant war: die Last lag plötzlich auf Youngster Fabian Haken, der gegen Dikme 1:2 ins Hintertreffen geriet. Doch der 16-Jährige zeigte sich dem, trotz erkennbarer nervlicher Anspannung, gewachsen, erkämpfte den 2:2-Ausgleich und holte sich im Decider mit einem schönen 50er-Break den Sieg.

Damit war die Ausgangssituation zur Halbzeit mit 2:2 wieder günstig.

In der zweiten Partiehälfte spielte Haken dann befreit auf und landete – im Gleichschritt mit Alkojah – seinen zweiten Sieg an diesem Tag, während Schnabel, der völlig von der Rolle war, auch seine zweite Partie abgeben musste. Somit lag es nun an Kapitän Richard Wienold den Verlust wichtiger Punkte im Titelrennen zu verhindern. Doch auch er zeigte gegen einen gut aufgelegten Kevin Malz ungewohnte Konzentrationsschwächen, gab beim Stand von 1:0 den bereits sicher geglaubten zweiten Frame noch ab und musste auch im Folgenden den Ausgleich zum 77:77 und den Frameverlust auf die Respotted-Black hinnehmen. Doch Wienold riss sich zusammen und holte den 4. Durchgang zum 2:2. Im abschließenden Decider lochte der Heilbronner dann im Spiel auf die Farben Pink zum vermeintlichen Sieg, doch der weiße Spielball fiel ebenfalls in eine Tasche. Nun hatte Malz die Siegchance, doch er verfehlte und Wienold machte das 5:3 unter dem Jubel der TSG-Anhänger perfekt.

Damit konnte das Heilbronner Team die Tabellenführung, knapp vor dem punktgleichen Titelverteidiger aus Koblenz verteidigen, der seine beiden Partien gegen Rüsselsheim jeweils deutlich gewann.

Zu den Ergebnissen und der aktuellen Tabelle geht es hier.

Februar 2nd, 2020|Newsletter, Snooker|

SNOOKER: EM-Nominierungen veröffentlicht

Vom 7. bis 22. März findet in Albufeira (Portugal) die Snooker-Europameisterschaft 2020 statt.
Ausgetragen werden die Wettbewerbe der Herren, Junioren und Jugend.

Die Deutsche Billard Union hat nun die deutschen Starter nominiert.

Insgesamt acht Sportler werden an die Algarve entsandt, davon die Hälfte Spieler der TSG Heilbronn.

Bei den Herren werden Michael Schnabel und Richard Wienold antreten.

Ihr Bundesliga-Mannschaftskamerad Daniel Sciborski ist für den Juniorenwettbewerb U21 nominiert.

Und der Deutsche Jugendmeister Fabian Haken wird in der U18-Konkurrenz den Bundesadler tragen.

Die Wettbewerbe der Damen, Senioren und Teams werden im Juni in Moskau stattfinden.

Januar 17th, 2020|Newsletter, Snooker|

Raik Lippold und Kadir Anil gewinnen Dreikönigsturnier 2020

Raik Lippold ist einer der wenigen Spieler, denen in der glorreichen Historie des Dreikönigsturniers der Billardabteilung eine Titelverteidigung gelungen ist. Allerdings musste sich der Champion des Jahres 2019 diesmal den Sieg teilen; mit Kadir Anil. Beide kamen am Ende auf stolze 14 Punkte. Nach acht Spielrunden lagen die beiden jedoch nur knapp vor Bernd Strnad, der mit 13 Punkten den dritten Platz erringen konnte.

Die Sieger – Raik Lippold und Kadir Anil

Das seit Jahrzehnten am 6. Januar gespielte Traditionsturnier wurde in diesem Jahr – wie selten zuvor – von Snookerspielern dominiert, auch wenn Klaus-Peter Wolter (vergeblich) versuchte die Fahne der Dreibandspieler hochzuhalten.

Das Wichtigste kam jedoch auch in diesem Jahr nicht zu kurz; der Spaß am Spiel; mit kulinarischen Höhepunkten.

Die wichtigste Trophäe, “The Last Pipe”, ging diesmal nicht an Abteilungsleiter Michael Dirnberger, obwohl der sich wieder alle Mühe gab. Jedoch war Snooker-Sportwart Thomas Dechant mit “satten” zwei Punkten aus acht Runden einfach unschlagbar.

The Last Pipe – Thomas Dechant

Januar 7th, 2020|Allgemein, Newsletter|
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