Das Snooker-Team der TSG Heilbronn hat sich mit zwei Heimsiegen auf Platz 3 der 1. Snooker-Bundesliga nach vorn geschoben.
Gegen den 1. SC Selb und die TSG Roth konnte jeweils die volle Punktzahl eingefahren werden.
Doch der Weg dahin war steinig. Dies gilt nicht für den glatten 7:1-Sieg am Samstag gegen Selb.
Einzig Thomas Moser musste sich Jugendnationalspieler Joel Fandrei beugen, der vor Wochenfrist Deutscher Vizemeister bei den Herren werden konnte. Alle anderen Heilbronner Asse zeigten sich in Spiellaune. Kapitän Richard Wienold, Manuel Ederer und Denys Khmelevskyi konnten jeweils beide Partien gewinnen und gaben dabei in Summe lediglich zwei Frames ab.
Ein anderes Bild dann aber am Sonntag gegen Roth. Wienold konnte sein Team zwar in Führung bringen, doch die anderen Partien gingen alle nicht nur in den Decider, sondern am Ende ausnahmslos mit jeweils 2:3 an den Gegner. Und das obwohl Ederer in seiner Partie gegen Tobias Kensy ein Centurybreak von 103 Punkten erzielen konnte.

Manuel Ederer
So ging man mit 1:3 in die Pause und die wichtigen Heimpunkte schienen in weiter Ferne. Zwar konnte Wienold nach der Pause mit einem klaren 3:0 gegen Dennis Rothaug verkürzen. Doch seine Mannschaftskameraden wollten unbedingt maximale Spannung erzeugen und zogen allesamt erneut in den Decider. Unter dem Jubel der Heilbronner Anhänger gingen diesmal aber alle Partien mit 3:2 und das gesamte Match mit 5:3 an die TSG. Viel knapper geht es nicht.
Auch wenn das Wochenende viele Nerven gekostet hat, stehen am Ende vier Punkte und Tabellenplatz 3 zu Buche.
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