Richard Wienold ist die Titelverteidigung gelungen.
Der Heilbronner setzte sich auch bei der Deutschen Meisterschaft 2025 im Snooker 6-Reds die Krone auf.
Im heimischen Billardzentrum der TSG gelang ihm nach 2022 und 2024 der dritte Titelgewinn.
Damit ist er in dieser Disziplin der Rekordtitelhalter.
Gleiches war ihm auch in der Hauptvariante des Snookersports mit 15 Roten gelungen, als er 2023 zum dritten Mal den Titel holen konnte.
Wienold zeigte während des gesamten Turniers eine sehr gute Leistung, auch wenn er, trotz klaren Gruppensieges und eines 4:1-Erfolgs im Achtelfinale gegen den Oberhausener Daniel Sciborski, mit seiner Performance haderte.
Er war der Meinung sich bis dahin eher „durchgewurschtelt“ zu haben.
Am Final-Sonntag gelang es ihm dann jedoch sein A-Spiel auszupacken, was zur Folge hatte, dass er gegen keinen seiner Gegner auch nur einen Frame abgab.
Im Viertelfinale gegen den Saarländer Patrick Fuchs siegte er ebenso 4:0, wie im Halbfinale gegen Patrick Klaiber von der TSG Roth.
Gegen Fuchs konnte er auch noch mit 71 das höchste Break des Turniers erzielen.
Im Finale kam es dann zur Neuauflage der Begegnung gegen den letztjährigen Vizemeister Luca Kaufmann (ebenfalls TSG Roth).
2024 war das Finale an Spannung kaum zu überbieten, nachdem Wienold das Ruder gegen den bayerischen Bundesligaspieler nach 2:4-Rückstand gerade noch herumreißen konnte.
Doch Derartiges wollte der Heilbronner seinen Fans 2025 nicht zumuten.
Vielmehr ließ er seinem Gegner beim klaren 5:0 keine Chance und kürte sich zum verdienten „Meister aller Klassen“.

v.l. Patrick Klaiber, Richard Wienold, Luca Kaufmann, Fabian Haken
Der weitere Heilbronner Titelaspirant Soner Sari musste überraschend bereits im Achtelfinale gegen den Koblenzer Miro Popovic die Segel streichen, während Diana Stateczny und Suphi Yalman die Gruppenphase nicht überstanden.
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Viertelfinalteilnehmer mit DBU-Vizepräsident Christian Deck

