Jugend
Jugendtraining: donnerstags ab 17 Uhr, einfach vorbeikommen
Die Jugendgruppe der TSG Heilbronn gehört zu den erfolgreichsten in Deutschland – und steht trotzdem jedem offen, der es einmal versuchen möchte. Queue und Kugeln sind da, Vorkenntnisse braucht niemand, und das Schnuppern kostet nichts.
- Do 17 Uhrwöchentliches Jugendtraining
- 20 €im Jahr bis 15 Jahre
- 60 €im Jahr von 16 bis 18
- 5deutsche Jugendtitel seit 2017
Das Training
Wie der erste Donnerstag abläuft

Das Jugendtraining findet jeden Donnerstag ab 17:00 Uhr im Billardzentrum am Pfühlpark statt und steht ausdrücklich auch Neuanfängern offen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich, aber hilfreich – dann weiß der Trainer, dass jemand Neues kommt.
Mitzubringen ist nichts außer sauberen Schuhen. Queue, Kreide und Kugeln gehören dem Verein, ein eigenes Queue lohnt sich erst, wenn feststeht, dass jemand dabeibleibt. Begonnen wird mit der Haltung: wie man steht, wie die Brückenhand liegt, wie man das Queue führt. Erst danach geht es um Kugeln.
Billard ist für Kinder und Jugendliche aus einem Grund besonders geeignet, der oft übersehen wird: Es kommt nicht auf Kraft oder Körpergröße an. Wer ruhig bleibt und genau hinsieht, gewinnt gegen jemanden, der kräftiger ist. Das sorgt für Erfolgserlebnisse, die anderswo länger auf sich warten lassen.
Für Eltern
Was Sie wissen sollten
- AlterDas Training beginnt etwa ab dem Grundschulalter. Nach oben gibt es keine Grenze – ab 18 geht es in den Erwachsenenbereich.
- KostenBis zum vollendeten 15. Lebensjahr 20 Euro im Jahr, von 16 bis 18 Jahren 60 Euro im Jahr. Hinzu kommt der Beitrag des Hauptvereins.
- AufsichtDas Training wird von erfahrenen Vereinsmitgliedern geleitet. Jugendleiter der Abteilung ist Steffen Kollhoff.
- RäumeDas Billardzentrum ist beheizt, rauchfrei und hat eigene Aufenthaltsbereiche. Eltern können gern dabeibleiben.
Erfolge
Fünf deutsche Jugendtitel in drei Jahren
Die zunächst von Oktay Yildiz und später von Pedro Chacon trainierte Gruppe hat in kurzer Zeit das geschafft, wovon größere Vereine träumen.
- 2017Fabian Haken wird Deutscher Jugendmeister, Luis Chacon holt Silber. Im selben Jahr wird Richard Wienold Deutscher Juniorenmeister.
- 2018Germanos Nestoridis wird Deutscher Jugendmeister, Fabian Haken holt Bronze.
- 2019Fabian Haken wird erneut Deutscher Jugendmeister, Richard Wienold erneut Deutscher Juniorenmeister. Damit liegen erstmals alle deutschen Meistertitel – Herren, Junioren und Jugend – bei einem einzigen Verein.
- AuswahlkaderLeonardo Chacon und Ricardo Lippold werden in den Kader des Billardverbands Baden-Württemberg aufgenommen und für den europäischen Ländervergleichskampf der Jugend nominiert.
- LigabetriebDas Jugendteam schließt die Landesligasaison als Vizemeister ab und steigt über die Relegation in die Verbandsliga auf.
Häufige Fragen
Was Eltern und Jugendliche fragen
- Muss mein Kind schon spielen können?Nein. Die meisten kommen ohne jede Erfahrung. Die ersten Wochen drehen sich um Haltung und Stoßtechnik, nicht um Ergebnisse.
- Kostet das Schnuppern etwas?Nein. Einmal vorbeikommen und mitmachen ist kostenlos. Erst wenn Ihr Kind dabeibleiben möchte, wird ein Beitrag fällig.
- Wie oft findet das Training statt?Einmal wöchentlich, donnerstags ab 17:00 Uhr. Darüber hinaus kann in den Clubabenden gespielt werden.
- Gibt es Wettkämpfe?Ja, aber niemand muss. Wer möchte, spielt Jugendturniere und Ligaspiele; wer lieber zum Vergnügen spielt, tut genau das.
- Wie meldet man sich an?Am einfachsten über das Kontaktformular oder direkt beim Training. Die Unterlagen gibt es als PDF auf der Seite zur Mitgliedschaft.
Nächster Donnerstag
Einfach mitbringen und ausprobieren
Billardzentrum am Pfühlpark, Schlizstraße 78, 74076 Heilbronn. Donnerstags ab 17:00 Uhr. Wenn Sie vorher kurz Bescheid geben, ist jemand auf Ihr Kind vorbereitet – nötig ist es nicht.
Vom ersten Stoß bis zum ersten Turnier

Die erste Stunde am Tisch sieht bei allen gleich aus: Stand, Brücke, gerader Stoß. Wer zum ersten Mal ein Queue in der Hand hält, trifft die weiße Kugel selten dort, wo er möchte – und genau das ist der Punkt, an dem Billard anfängt, Spaß zu machen, weil man den Fortschritt von Woche zu Woche sieht. Nach ein paar Trainingsabenden fallen die ersten Bälle, nach ein paar Monaten die ersten zwei, drei hintereinander.
Wir trainieren ohne Leistungsdruck, aber nicht ohne Struktur. Zum Training gehören feste Übungen – die gerade Linie, der Anschnitt, die Position für den nächsten Ball –, dazu freies Spiel und Partien untereinander. Wer möchte, meldet sich irgendwann für ein Ranglistenturnier des Verbands oder für die Vereinsmeisterschaften an. Wer lieber ohne Wettkampf spielt, spielt ohne Wettkampf; beides ist in Ordnung.
- KonzentrationEine Partie verlangt zwanzig Minuten ununterbrochene Aufmerksamkeit. Das trainiert man nicht nebenbei – und es hilft weit über den Billardtisch hinaus.
- Geometrie zum AnfassenWinkel, Reflexion, Effet: Was im Matheheft abstrakt bleibt, liegt hier als Kugel auf dem Tuch und lässt sich ausprobieren.
- EtiketteBeim Snooker wird dem Gegner nicht in die Linie gelaufen, Fouls zeigt man selbst an. Fairness ist Teil des Spiels, nicht Beiwerk.
- GenerationenJugendliche trainieren neben Erwachsenen, die seit Jahrzehnten spielen. Diese Mischung gibt es in wenigen Sportarten noch.
- Kein WetterBillard fällt nicht aus. Keine Absage wegen Regen, kein Platzmangel, kein Saisonende.
- Geringe Kosten20 € im Jahr bis 15, 60 € bis 18 – Material stellt die Abteilung. Günstiger ist Vereinssport kaum zu haben.
Eltern sind beim Training jederzeit willkommen und können in Ruhe zuschauen. Wer sein Kind zum ersten Mal bringt, meldet sich am besten vorher kurz, damit der Jugendleiter Zeit hat und die Gruppe nicht gerade bei einem Turnier ist.