Mitgliedschaft
Mitglied werden: drei Tage kostenlos, drei Monate auf Probe
Wer bei uns Billard spielen möchte, muss sich nicht sofort entscheiden. Die ersten drei Tage im Billardzentrum am Pfühlpark sind kostenfrei, danach gibt es eine dreimonatige Probemitgliedschaft, die ohne Kündigung automatisch endet. Erst wenn beide Seiten zufrieden sind, wird daraus eine ordentliche Mitgliedschaft.
- 3 Tagekostenfrei spielen, ganz ohne Antrag
- 120 €für drei Monate Probemitgliedschaft
- 40 €monatlich als aktives Mitglied
- 20 €im Jahr für Kinder bis 15
So läuft der Einstieg ab

Billard ist ein Sport, den man nicht an einem Abend beurteilen kann. Deshalb ist der Weg in die Abteilung bewusst in Stufen aufgebaut – festgeschrieben in der Abteilungsordnung, damit sich niemand auf mündliche Zusagen verlassen muss.
- Schritt 1Anbahnung. Interessierte dürfen die Einrichtungen der Billardabteilung an maximal drei Tagen kostenfrei nutzen (§ 6b Abs. 1 Abteilungsordnung). Queues, Kugeln und Kreide sind vorhanden, eigenes Material braucht niemand mitzubringen. Am besten vorher kurz Kontakt aufnehmen, damit jemand da ist, der die Tische erklärt.
- Schritt 2Antrag auf Probemitgliedschaft. Wer weiterspielen will, stellt einen Antrag auf Probemitgliedschaft und entrichtet den Beitrag von 120 € für drei Monate im Voraus. Das Formular steht unten als PDF bereit und passt auf eine Seite.
- Schritt 3Drei Monate kennenlernen. Probemitglieder dürfen an allen Veranstaltungen der Abteilung teilnehmen und die Räume im Rahmen der Hausordnung nutzen. Einen eigenen Zugangsschlüssel gibt es in dieser Zeit noch nicht. Die Probemitgliedschaft ist unverbindlich und endet automatisch mit Zeitablauf – es muss niemand kündigen.
- Schritt 4Ordentliche Mitgliedschaft. Innerhalb der drei Monate entscheidet die Abteilungsleitung über die Aufnahme, sofern das Probemitglied sie beantragt. Dafür ist zusätzlich die Mitgliedschaft im Hauptverein TSG 1845 Heilbronn e. V. nötig – Mitglied der Billardabteilung kann nur werden, wer auch Vereinsmitglied ist.
- Schritt 5Schlüssel. Ordentliche Mitglieder haben ein Anrecht auf einen eigenen Zugangsschlüssel zum Billardbereich. Dafür wird ein Pfand hinterlegt, das sich an den Herstellungskosten orientiert und bei Rückgabe wieder ausbezahlt wird. Praktisch heißt das: spielen, wann man will, auch außerhalb der Trainingszeiten.
Was die Mitgliedschaft kostet

Über die Beiträge beschließt die Abteilungsversammlung, zuletzt in der Beitragsordnung 2025. Der Abteilungsbeitrag wird per Lastschrift vom Kassier eingezogen; der Beitrag des Hauptvereins kommt hinzu und wird direkt an die TSG entrichtet, in der Regel Anfang Mai. Eine Aufnahmegebühr wird derzeit nicht erhoben.
Aktive Mitglieder
480 € im Jahr, erhoben in zwölf Monatsraten zu je 40 €. Damit sind alle Tische, das Training und die Teilnahme am Spielbetrieb abgedeckt.
Lebenspartner
180 € im Jahr für das zweite Mitglied, wenn der Lebenspartner bereits den vollen Beitrag zahlt. Gemeinsam sind das 660 € im Jahr beziehungsweise 55 € im Monat.
Kinder bis 15 Jahre
20 € im Jahr, in einer Rate. Günstiger geht Vereinssport kaum – und das Jugendtraining am Donnerstag ist darin enthalten.
Jugendliche 16 bis 18
60 € im Jahr, ebenfalls in einer Rate. Ab 18 gilt der Erwachsenenbeitrag oder, bei Nachweis, der ermäßigte Satz.
Schüler, Studenten, Azubis
150 € im Jahr als ermäßigter Beitrag. Er wird auf Antrag und bei Vorlage entsprechender Nachweise gewährt, ebenso für Wehrpflichtige.
Probemitglieder
120 € für drei Monate, im Voraus zu entrichten. Danach endet die Probemitgliedschaft automatisch, wenn niemand die Aufnahme beantragt.
Gastspieler
10 € pro Tag. Gäste spielen in Begleitung eines ordentlichen Mitglieds, tragen sich in die Liste ein und zahlen die Gebühr zu Beginn.
Passive Mitglieder
Beitragsfrei. Das gilt auch für Ehrenmitglieder. Wer die Abteilung unterstützen, aber nicht selbst spielen will, ist hier richtig.
Was im Beitrag steckt
- Dreizehn TurniertischeZehn Snooker- und drei Karamboltische auf 500 Quadratmetern im Billardzentrum am Pfühlpark, Schlizstraße 78. Das Tuch wird jährlich erneuert.
- Eigener SchlüsselOrdentliche Mitglieder kommen jederzeit in die Räume – nicht nur zu festen Trainingszeiten.
- TrainingJugendtraining donnerstags ab 17 Uhr, dazu Mannschaftstraining und Hilfe von erfahrenen Spielern für alle, die einsteigen.
- SpielbetriebFünf Snookermannschaften von der Verbandsliga bis zur Bundesliga und eine Dreibandmannschaft – wer will, spielt Punktspiele.
- TurniereVereinsmeisterschaften, die Saturday Night Snooker Series und Ranglistenturniere des Verbands.
- VerbandDie Abteilung gehört dem Billard-Verband Baden-Württemberg an; Mitglieder können Lizenzen erwerben und an Verbandsturnieren teilnehmen.
Was die Abteilung erwartet

Ein Verein lebt nicht nur von Beiträgen. Die Beitragsordnung nennt die Mitarbeit ausdrücklich als dritte Säule neben Abteilungsbeitrag und Umlagen, und das ist keine Formsache: Tische werden selbst gereinigt und renoviert, bei Turnieren übernehmen Mitglieder Schiedsrichterdienste und das Catering.
Konkret erwartet die Abteilung, dass jedes Mitglied mindestens eine Arbeitsschicht pro Saison übernimmt. Dafür legt die Abteilungsleitung zu Jahresbeginn einen Schichtplan aus; innerhalb von drei Wochen kann sich jeder selbst eintragen. Wer sich bis dahin nicht einträgt, wird eingeteilt. Bei Verhinderung sucht man sich in eigener Verantwortung eine Ersatzperson oder einen Tauschpartner und meldet beides der Abteilungsleitung. Bleibt der Dienst unbesetzt, sind 200 € an die Abteilungskasse zu entrichten – ein Betrag, der eher abschreckt als einnimmt, und genau so ist er gedacht.
Von der Schichtpflicht kann die Abteilungsleitung im Einzelfall auf Antrag befreien, etwa wegen Alter oder Gesundheit. Und wer in eine wirtschaftliche Notlage gerät, muss nicht austreten: die Abteilungsleitung kann den Beitrag stunden, ermäßigen oder erlassen. Ein kurzes Gespräch mit dem Kassier genügt.
Eine Besonderheit noch: Geldleistungen an die Abteilungskasse – Verzehrlisten, Weihnachtsfeier und Ähnliches – laufen grundsätzlich über das Konto, nicht über Bargeld. Das hält die Kassenführung sauber und spart dem Kassier Arbeit.
Die Unterlagen zum Download
Alle Ordnungen und Formulare liegen als PDF bereit. Die Eintrittserklärung gilt für den Hauptverein und enthält die Einzugsermächtigung, die auch für den Abteilungsbeitrag gilt.
Häufige Fragen zur Mitgliedschaft
- Muss ich schon Billard spielen können?Nein. Die meisten unserer Mitglieder haben hier angefangen. Erfahrene Spieler zeigen Haltung, Stoß und Regeln – man braucht nur Hallenschuhe und Zeit.
- Brauche ich eigenes Material?Nein. Queues, Kugeln, Kreide und Hilfsqueues sind vorhanden. Ein eigenes Queue lohnt sich erst, wenn klar ist, dass man dabeibleibt.
- Bin ich mit der Probemitgliedschaft automatisch TSG-Mitglied?Nein. Eine Probemitgliedschaft in der Billardabteilung führt nicht zu einer Mitgliedschaft im Hauptverein. Erst für die ordentliche Mitgliedschaft in der Abteilung ist die Vereinsmitgliedschaft nötig.
- Wie kündige ich, wenn es nicht passt?Die Probemitgliedschaft endet nach drei Monaten von selbst. Bei der ordentlichen Mitgliedschaft gelten die Bestimmungen der Vereinssatzung: Austritt zum Ende des Kalenderjahres, schriftlich bis zum 30. November. Eine Erklärung im laufenden Jahr ermäßigt den Beitrag nicht.
- Was passiert, wenn ich im Laufe des Jahres eintrete?Dann wird der Abteilungsbeitrag anteilig erhoben – man zahlt also nicht für Monate, in denen man noch nicht dabei war.
- Kann ich auch nur zuschauen oder mitfeiern?Ja. Passive Mitglieder sind beitragsfrei und bei allen Veranstaltungen willkommen. Und wer einen Spieltag sehen will, kommt einfach vorbei – Zuschauer zahlen nichts.
Einfach vorbeikommen
Billardzentrum am Pfühlpark, Schlizstraße 78, 74076 Heilbronn. Schreiben Sie uns kurz, wann Sie Zeit haben – dann ist jemand da, der die Tische erklärt. Die ersten drei Tage kosten nichts.