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Alexander Widau siegt beim WINTER OPEN der TSG

Alexander Widau hat das WINTER OPEN 2023 der TSG Heilbronn gewonnen.
In einem hochklassigen Teilnehmerfeld konnte sich der deutsche Meister der Herren 2021 im Finale gegen den aktuellen deutschen Meister 2022, den Heilbronner Richard Wienold, knapp mit 2:1 durchsetzen.

Zu dem erstmalig ausgetragenen Event waren nicht nur eine Vielzahl deutscher Topspieler, sondern mit Ivan Kakovskiy auch der Vize-Europameister 2021 angereist.

Und dementsprechend hochklassig war dann auch der Verlauf des Turniers, bei dem ab dem Achtelfinale im Modus Best-of-Seven gespielt wurde.

Dabei konnte der aktuelle Meister der Senioren Ü40 Miro Popovic, der vor Wochenfrist den ebenfalls in Heilbronn ausgerichteten Grand Prix Masters gewonnen hatte, erneut seine „Heilbronn-Form“ zeigen und siegte im Achtelfinale gegen den Heilbronner Jürgen Kesseler mit 4:3. Und auch gegen Wienold – im Duell der aktuellen Deutschen Meister – spielte er sehr gut und zwang den Lokalmatador beim 3:4 über die volle Distanz.

hochklassiges Viertelfinale

Wienold seinerseits musste dann auch im Halbfinale gegen einen starken Umut Dikme (Deutscher Vizemeister der Herren) in den Decider, den er erneut für sich entscheiden konnte. Im anderen Halbfinale gelang Alexander Widau – nach 2:3-Rückstand – noch ein 4:3 gegen Felix Frede, der seinerseits Kakovskiy im Viertelfinale mit 4:3 ausgeschaltet hatte.

Im Finale entschieden sich Widau und Wienold dann, wegen bereits vorangeschrittener Uhrzeit, zu einer Distanz-Verkürzung (Best-of-Three) und der Koblenzer konnte sich am Ende über den Sieger-Scheck freuen.

Zu den Ergebnissen geht es hier.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm – Pedro Chacon und Davut Dikme mit ihren Söhnen

Januar 30th, 2023|Newsletter, Snooker|

DREIBAND: Sieg und Niederlage am Heimwochenende

Das Dreiband-Team der TSG Heilbronn musste am Wochenende zwei schwere Heimspiele absolvieren. Noch dazu die letzten der Saison, denn danach stehen nur noch vier Auswärtsspiele auf dem Programm. Mit dem BC München und dem BC Landau kamen zwei Top-Mannschaften der Liga in das heimische Billardzentrum am Pfühlpark, gegen die man in der Hinrunde zwei deftige Niederlagen einstecken musste. Es ging also für das Team nicht nur um eine gute Ausgangsposition vor dem Saisonfinale, sondern auch um Wiedergutmachung.

Doch gegen den Titelaspiranten aus München war am Samstag auch auf heimischen Tischen nichts zu holen. Lediglich Mehmet Housein an Brett vier hatte in seiner Partie gegen Robertino Hermann eine echte Chance. Doch auch er ging – trotz eines guten Endspurts – mit 38:40 als Verlierer vom Tisch. Der Rest der Mannschaft (Inal, Duran und Van Tran) lies sich den Schneid abkaufen und zeigte beim 0:8 eine indiskutable Leistung mit dem schlechtesten MGD der Saison von 0,686 gegen starke Gäste, die mit einem MGD von 1,006 ihre Klasse unter Beweis stellten.

Mehmet Housein

Doch so war nun allen klar, dass am Sonntag gegen den BC Landau eine deutliche Leistungssteigerung notwendig sein würde, um nicht doch noch in den Abstiegskampf zu geraten. Und dies gelang. Nami Van Tran hatte seinen Gegner Philipp Hreczuch jederzeit im Griff und siegte überzeugend mit 40:29 in 50 Aufnahmen. Housein startete furios, lies den Landauer Walter Jurado jedoch unnötig wieder ins Spiel kommen und lag dann zwischenzeitlich mit 33:35 zurück. Doch am Partieende hatte er seine Nerven wieder im Griff und verwandelte seinen ersten Matchball zum 40:35 in 54 Aufnahmen. Zur Halbzeit lag das Team wie erhofft mit 4:0 in Front.

Am Spitzenbrett ergab sich dann eine Partie auf Topniveau zwischen Ismail Inal und dem Landauer Ex-Bundestrainer Wolfgang Zenkner. Beide spielten zeitweilig einen GD von annähernd 2,0. Insbesondere Zenkner konnte eine komfortable Führung des Heilbronners mit einer 11er-Serie kontern. Im weiteren Partieverlauf begannen dann beide Akteure auch ihre Defensive zu verstärken. Am Ende konnte sich der Landauer dann absetzen und die Partie mit 40:35 in guten 38 Aufnahmen für sich entscheiden. Doch das war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr von Belang, da Cetin Duran am Nachbartisch seine Partie gegen einen chancenlosen Christian Bichler bereits beendet und den Heilbronner Mannschaftssieg eingefahren hatte. In herausragenden 29 Aufnahmen (GD 1,379) hatte er seinen Gegner, dem nur 19 Bälle gelangen, überfahren.

Cetin Duran

Am Ende standen daher ein 6:2-Sieg und drei wichtige Punkte zu Buche, die Tabellenplatz 5 – punktgleich mit dem BC München – und einen Abstand von sieben Punkten auf den Abstiegsrang bedeuten.

Zu den Ergebnissen und der Tabelle geht es hier.

Januar 30th, 2023|Dreiband, Newsletter|

Popovic gewinnt Masters Grand Prix in Heilbronn

Miro Popovic hat den 2. Grand Prix Masters der Saison 2022/2023 gewonnen.
Im Finale des im Billardzentrum der TSG Heilbronn ausgetragenen Turniers konnte sich der Mann vom 1. SC Mayen-Koblenz gegen Thomas Moser klar mit 3:0 durchsetzen.

v.l. Popovic, Schiedsrichter, Moser

Mit dem gleichen Ergebnis siegte Popovic auch bereits im Viertelfinale gegen Ralf Dahn und im Halbfinale gegen Rene Wagner. Lediglich im Achtelfinale musste er gegen Achim Belzl einen Frame abgeben.

Insgesamt waren beim 2. Grand Prix Saison der Herren Ü40 55 Spieler am Start, darunter auch sechs Akteure der TSG Heilbronn.

Bernd Strnad, Kadir Anil und Frank Rapior überstanden die Gruppenphase leider nicht.
Pedro Chacon unterlag in der 1. KO-Runde knapp mit 2:3 gegen Rene Lucia.
Suphi Yalman schied im Achtelfinale mit 1:3 gegen den Finalisten Thomas Moser aus.
Für Jürgen Kesseler kam das Turnierende im Viertelfinale mit 1:3 gegen Stefan Schenk.

Trotz der vergleichsweise hohen Ausspielziele (die KO-Runde der letzten 32 wurde komplett Best-of-Five gespielt) konnte das Turnier reibungslos auf zehn Tischen durchgeführt werden und alle Spiele wurden live gestreamt.

Zu den Ergebnissen geht es hier.

Januar 23rd, 2023|Newsletter, Snooker|

Raik Lippold gewinnt Dreikönigsturnier

Am 6. Januar 2023 fand das traditionelle Snooker- und Dreibandturnier der TSG Heilbronn statt.
Seit mittlerweile 35 Jahren wird am Dreikönigstag der beste Allrounder gesucht.
Neun Runden (6x Snooker + 3x Dreiband) waren für jeden Teilnehmer zu absolvieren.
Und dieses Mal gab es einen klaren und verdienten Sieger:
RAIK LIPPOLD

Ihm gelang als einzigem Spieler das Kunststück alle neun Runden zu gewinnen, damit die Maximalpunktzahl zu erreichen und das Turnier als souveräner Champion abzuschließen.
Platz 2 und 3 gingen an Kadir Anil und Oktay Yildiz.
Die wichtigste aller Trophäen konnte sich jedoch Bernd Strnad sichern. Mit drei Punkten war er am Ende „The Last Pipe“.

Umrahmt wurde das Ganze wie jedes Jahr von einem Weißwurstfrühstück zu Turnierbeginn und den schon legendären selbstgemachten Maultaschen von Katharina und Andrea Dirnberger, die nach der Siegerehrung kredenzt wurden.

Januar 8th, 2023|Allgemein|

DREIBAND: Zwei Heimsiege dank bärenstarker Leistung

Das Dreiband-Team der TSG Heilbronn hat sein Heimspiel-Wochenende mit der maximalen Punkteausbeute abgeschlossen. Sowohl gegen den BC Weywiesen, als auch gegen die BG Coesfeld konnte auf eigenen Tischen gewonnen werden. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und MGDs von 0,980 bzw. 0,974 wurden die starken Gästeteams beide bezwungen. Mit der Ausbeute von sechs Punkten steht man nun auf einem hervorragenden 4. Tabellenplatz, in Schlagdistanz zur Tabellenspitze, die mit jeweils zwölf Punkten von Erlangen und Landau gehalten wird.

Am Samstag stand zunächst die Partie gegen den BC Weywiesen an. Aufgrund einer Vereinbarung mit den Gästen wurden in der ersten Runde die Partien an den Brettern 1 und 3 ausgetragen. So musste sich die Heilbronner Nr. 1 Ismail Inal nicht wie sonst bis zum Start seiner Partie gedulden, sondern konnte sofort in sein Duell gegen den Topspieler der Gäste Jörg Ikenmeyer starten. In einer hin und her wogenden Partie gelang es Inal sich gegen Ende mit einer Siebener-Serie etwas abzusetzen und das Match in der 36. Aufnahme zu beenden.

Ismail Inal

Dies war aus Heilbronner Sicht auch dringend erforderlich, da Nami Van Tran in seine Partie gegen Uwe Klein überhaupt nicht hineinfand. Nach 14 Aufnahmen hatte er gerade einmal zwei Bälle auf der Anzeigetafel. Zwar konnte er sich im weiteren Verlauf dann etwas steigern, aber es reichte nicht, um den Bottroper zu gefährden, der nach 37 Aufnahmen die Ziellinie erreichte.

In der zweiten Runde gab es dann ein Feuerwerk zu bestaunen. Cetin Duran spielte an Brett 2 wie entfesselt auf und war drauf und dran seinen Gegner Dirk Wörmer von der Platte zu fegen. Nach nur sieben Aufnahmen hatte der Heilbronner bereits 21 Bälle erzielt und spielte einen GD von 3,0. Doch Wörmer war keineswegs bereit sich zu ergeben. Nach 20 Aufnahmen stand es plötzlich 30:30. Doch Duran zeigte sich dieser Drucksituation gewachsen, spielte weiter sehenswerte Bälle und siegte am Ende in einer hochklassigen Partie mit 40:34 in starken 31 Aufnahmen.

Cetin Duran

So kam es nun auf das Match an Brett 4 zwischen Mehmet Yöndem und Hans-Dieter Müller an. Und die Heilbronner Zuschauer sollten gute Nerven brauchen. In der 46. Aufnahme hatte der mit Gelb spielende TSG-Akteur beim Stande von 39:36 Matchball. Eine machbare Stellung, die er jedoch in den Konter spielte. Zum Glück blieb keine gute Stellung für seinen Gegner zurück, doch der machte seinen 37. Punkt mit einem Fuchs und legte drei Weitere nach. So musste der Nachstoß von Yöndem darüber entscheiden, ob das TSG-Team einen 5:3-Sieg und drei Punkte oder doch nur ein Unentschieden mit einem Punkt davontragen würde. Und der Heilbronner behielt in dieser wichtigen Situation die Nerven, glich die Partie zum 40:40 aus und holte sich die Glückwünsche seiner Mannschaftskameraden ab.

Am Sonntag waren dann die Männer von der BG Coesfeld zu Gast, die am letzten Spielwochenende einen spektakulären 6:2-Sieg mit einem MGD von 1,287 gegen den Meisterschaftsfavoriten BC München eingefahren hatten. Das TSG-Team war also gewarnt. Doch der Auftakt verlief geradezu nach Maß. Sowohl der für Yöndem eingewechselte Mehmet Housein (gegen Carsten Lässig), als auch Nami Van Tran (gegen Jörg Schertel) konnten sich sofort absetzen und eine jeweils komfortable Führung erarbeiten. Im weiteren Verlauf zeigten dann auch beide eine sehr mannschaftsdienliche Performance. Statt mit hohem Risiko ein frühes Partieende erzwingen zu wollen, achteten beide mit einer guten Defensive darauf ihre Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. So hätte insbesondere Van Tran seine Partie bereits nach 36 Aufnahmen beenden können. Stattdessen wurden es am Ende, beim sicheren 40:26, immer noch sehr gute 41 Aufnahmen. Und auch Housein brachte sein Match in 46 Aufnahmen sicher nach Hause.

So stand es zur Halbzeit 4:0 und die vorderen Bretter, Duran und Inal konnten relaxt in ihre Partien starten. Dies war auch gut so, denn ihre jeweiligen Gegner Rob Lamboo und Andreas Niehaus begannen furios. Zwar konnte Inal (gegen Niehaus) nicht dagegenhalten, jedoch übernahm Duran (gegen Lamboo) schnell das Kommando, zog deutlich davon, zeigte erneut in 32 Aufnahmen eine großartige Leistung und machte den Mannschaftssieg und weitere drei Punkten perfekt. Dass Inal gegen einen starken Niehaus in 31 Aufnahmen das Nachsehen hatte, spielte am Ende keine Rolle.

Mit diesem starken Auftritt hat das TSG-Team ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Doch die Saison ist noch lang und als nächstes stehen gleich zwei Partien gegen den aktuellen Tabellenführer ATSV Erlangen an. In der aktuellen Verfassung muss man sich jedoch auch gegen diesen Top- Gegner nicht verstecken.

Zu den Ergebnissen und der Tabelle geht es hier.

November 27th, 2022|Dreiband, Newsletter|
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